i5 Touring vorgestellt

BMW zeigt ersten Elektro-Kombi: Fans geteilter Meinung – „überfrachtetes Schlachtschiff“

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BMW zeigt den ersten elektrischen Kombi in voller Pracht: Designikone, Raumwunder? Unter den Fans gibt es zum i5 Touring geteilte Meinung. Größe und Preis ernten Kritik.

München - Was die Antriebstechnik betrifft, ist der BMW 5er in mittlerweile über fünf Jahrzehnten seines Bestehens eine Art Vorreiter: 

Die zweite Generation E28 war das erste Modell der Münchner, das es serienmäßig auch mit Dieselmotor zu kaufen gab. Im BMW M5 werkelte zwischenzeitlich (Baujahr 2005 bis 2010) ein V10-Benziner, was die Herzen von Verbrenner-Fans höher schlagen ließ.

BMW bringt neuen 5er als Elektro-Kombi und mit Verbrennermotoren

2024 kommt der Fünfer-BMW erstmals auch als Elektro-Kombi auf den Markt, wenn der i5 Touring ab Mai 2024 zur Kundschaft rollt. Zur Elektromobilität gezwungen werden die Anhänger jedoch nicht: 

Sowohl die Limousine als auch der 5er-Kombi sind parallel weiterhin mit Benzin-, Diesel- oder Hybridantrieb zu haben. Die BMW-Maxime der Technologie-Offenheit dürfte dem erfolgsverwöhnten Autokonzern weiterhin lukrative Verkaufszahlen bescheren, sei es nun auf dem Heimatmarkt Europa, den USA oder in Asien.

Von jeder der vier Antriebsarten gibt es dann mehrere Versionen, vom drohenden Verbrenner-Aus innerhalb der EU bleibt die neue 5er-Baureihe G60 unberührt.

BMW bringt mit dem i5 Touring den ersten elektrischen Kombi seiner Markenhistorie.

BMW i5 Touring: Fans schwärmen vom Design - äußern aber auch Kritik

Bei den Fans der Marke gerät das Blut beim Anblick der elektrifizierten Kombi-Generation in Wallung: Das Design überzeugt viele, nachdem sich der Premiumhersteller in der Vergangenheit Shitstorms zum Beispiel aufgrund der “Monsterniere” einhandelte. 

Was jedoch Kritik hervorruft: Die neuerlich gewachsenen Abmessungen, das hohe Gewicht von weit über zwei Tonnen sowie die ambitionierte Preispolitik, die BMW beim Elektroauto i5 walten lässt. Denn der geräumige Stromer ist gegenüber dem Vorgänger nochmal gewachsen: mit 5,06 Meter etwa zehn Zentimeter länger, über drei Zentimeter in der Breite und 1,7 Zentimeter in der Höhe. 

Damit fällt nicht nur die Parkplatzsuche künftig ein Stück weit schwerer, auch in der heimischen Garage könnte es mit einem BMW i5 Touring so langsam eng werden.

Warum Verbrenner neben E-Autos existieren müssen

Infrastruktur: E-Autos benötigen eine entsprechende Infrastruktur, um aufgeladen zu werden. Derzeit gibt es noch nicht genügend öffentliche Ladestationen, um den Bedarf zu decken. Für lange Strecken oder abgelegene Orte sind Verbrenner daher immer noch die praktikablere Option.
Infrastruktur: E-Autos benötigen eine entsprechende Infrastruktur, um aufgeladen zu werden. Derzeit gibt es noch nicht genügend öffentliche Ladestationen, um den Bedarf zu decken. Für lange Strecken oder abgelegene Orte sind Verbrenner daher immer noch die praktikablere Option. © IMAGO/Robert Poorten
Kosten: E-Autos sind in der Regel teurer als Verbrenner und nicht jeder kann sich diese höheren Kosten leisten. Zudem sind E-Autos nicht in allen Größen und Varianten erhältlich, so dass es für manche Anforderungen noch keine entsprechenden E-Autos gibt.
Kosten: E-Autos sind in der Regel teurer als Verbrenner und nicht jeder kann sich diese höheren Kosten leisten. Zudem sind E-Autos nicht in allen Größen und Varianten erhältlich, so dass es für manche Anforderungen noch keine entsprechenden E-Autos gibt. © IMAGO
Reichweite: E-Autos haben im Vergleich zu Verbrennern immer noch eine begrenzte Reichweite, die oft nicht ausreicht, um lange Strecken zurückzulegen. Auch wenn die Reichweite von E-Autos in den letzten Jahren gestiegen ist, können Verbrenner immer noch eine größere Reichweite bieten.
Reichweite: E-Autos haben im Vergleich zu Verbrennern immer noch eine begrenzte Reichweite, die oft nicht ausreicht, um lange Strecken zurückzulegen. Auch wenn die Reichweite von E-Autos in den letzten Jahren gestiegen ist, können Verbrenner immer noch eine größere Reichweite bieten. © IMAGO/Ralf Homburg
Umwelt: Obwohl E-Autos eine sauberere und umweltfreundlichere Alternative zu Verbrennern sind, müssen auch ihre Produktionsprozesse und ihre Stromversorgung berücksichtigt werden. Bis zur vollständigen Umstellung auf erneuerbare Energien werden Verbrenner noch benötigt, um den Energiebedarf zu decken.
Umwelt: Obwohl E-Autos eine sauberere und umweltfreundlichere Alternative zu Verbrennern sind, müssen auch ihre Produktionsprozesse und ihre Stromversorgung berücksichtigt werden. Bis zur vollständigen Umstellung auf erneuerbare Energien werden Verbrenner noch benötigt, um den Energiebedarf zu decken. © IMAGO/Florian Gaertner
Bedienkomfort: Für viele Menschen ist das Fahren eines Verbrenners noch immer vertrauter und einfacher als das Fahren eines E-Autos. Auch wenn sich dies mit der Zeit ändern wird, kann es eine Weile dauern, bis sich die breite Bevölkerung an das Fahren von E-Autos gewöhnt hat.
Bedienkomfort: Für viele Menschen ist das Fahren eines Verbrenners noch immer vertrauter und einfacher als das Fahren eines E-Autos. Auch wenn sich dies mit der Zeit ändern wird, kann es eine Weile dauern, bis sich die breite Bevölkerung an das Fahren von E-Autos gewöhnt hat. © IMAGO/David Munoz
Ladezeit: Das Aufladen eines E-Autos dauert länger als das Betanken eines Verbrenners. Dies kann zu Verzögerungen und Wartezeiten führen, die bei Verbrennern nicht auftreten. Für Menschen, die viel unterwegs sind und nicht auf eine schnelle Mobilität verzichten können, sind Verbrenner daher oft die praktikablere Option.
Ladezeit: Das Aufladen eines E-Autos dauert länger als das Betanken eines Verbrenners. Dies kann zu Verzögerungen und Wartezeiten führen, die bei Verbrennern nicht auftreten. Für Menschen, die viel unterwegs sind und nicht auf eine schnelle Mobilität verzichten können, sind Verbrenner daher oft die praktikablere Option. © IMAGO/Michael Gstettenbauer
Verfügbarkeit von Ladestationen: Auch wenn die Anzahl der öffentlichen Ladestationen zunimmt, sind E-Auto-Fahrer immer noch auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Ladestationen angewiesen. In ländlichen Gebieten oder auf Fernstraßen kann es jedoch immer noch an Ladestationen mangeln, was Verbrenner zu einer zuverlässigeren Wahl macht.
Verfügbarkeit von Ladestationen: Auch wenn die Anzahl der öffentlichen Ladestationen zunimmt, sind E-Auto-Fahrer immer noch auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Ladestationen angewiesen. In ländlichen Gebieten oder auf Fernstraßen kann es jedoch immer noch an Ladestationen mangeln, was Verbrenner zu einer zuverlässigeren Wahl macht. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
Wartung: E-Autos haben in der Regel weniger bewegliche Teile als Verbrenner, was sie insgesamt wartungsärmer macht. Dennoch können Reparaturen oder Wartungsarbeiten an einem E-Auto teurer und zeitaufwendiger sein als an einem Verbrenner. Für Menschen, die keine Zeit oder das nötige Geld haben, können Verbrenner daher immer noch die bessere Wahl sein.
Wartung: E-Autos haben in der Regel weniger bewegliche Teile als Verbrenner, was sie insgesamt wartungsärmer macht. Dennoch können Reparaturen oder Wartungsarbeiten an einem E-Auto teurer und zeitaufwendiger sein als an einem Verbrenner. Für Menschen, die keine Zeit oder das nötige Geld haben, können Verbrenner daher immer noch die bessere Wahl sein. © IMAGO/Bernd Feil
Reichweite bei schlechtem Wetter: Die Reichweite von E-Autos kann bei extremen Temperaturen oder schlechtem Wetter beeinträchtigt werden. Dies kann zu Problemen führen, insbesondere wenn das E-Auto für lange Strecken eingesetzt werden soll. Verbrenner haben hier einen Vorteil, da sie nicht von solchen Faktoren beeinflusst werden.
Reichweite bei schlechtem Wetter: Die Reichweite von E-Autos kann bei extremen Temperaturen oder schlechtem Wetter beeinträchtigt werden. Dies kann zu Problemen führen, insbesondere wenn das E-Auto für lange Strecken eingesetzt werden soll. Verbrenner haben hier einen Vorteil, da sie nicht von solchen Faktoren beeinflusst werden. © IMAGO/Ray van Zeschau
Flexibilität bei der Energieversorgung: Verbrenner können mit einer Vielzahl von Brennstoffen betrieben werden, darunter Benzin, Diesel, Ethanol oder Wasserstoff. E-Autos sind hingegen auf eine Stromversorgung angewiesen und müssen daher an eine Stromquelle angeschlossen werden. In einigen Gebieten kann die Stromversorgung jedoch instabil sein oder es kann zu Stromausfällen kommen. Verbrenner bieten hier mehr Flexibilität in Bezug auf die Energieversorgung.
Flexibilität bei der Energieversorgung: Verbrenner können mit einer Vielzahl von Brennstoffen betrieben werden, darunter Benzin, Diesel, Ethanol oder Wasserstoff. E-Autos sind hingegen auf eine Stromversorgung angewiesen und müssen daher an eine Stromquelle angeschlossen werden. In einigen Gebieten kann die Stromversorgung jedoch instabil sein oder es kann zu Stromausfällen kommen. Verbrenner bieten hier mehr Flexibilität in Bezug auf die Energieversorgung. © IMAGO/Arnulf Hettrich

Neuer BMW i5 Touring: Fans kritisieren Größenwahn und Preise

Darüber hinaus ist es der stolze Preis, welcher potenzielle Autokäufer abschreckt: In der Einstiegsversion eDrive40 kostet der Elektro-Kombi in Deutschland mindestens 72.200 Euro - über 10.000 Euro mehr als das günstigste Dieselmodell (520d). Für den sportlichen BMW i5 M60 Touring mit Allradantrieb verlangt der Autobauer laut Preisliste gar 101.500 Euro.

Dementsprechend fallen die Kommentare in sozialen Netzwerken und unter Artikeln aus, wo sich Nutzer über die elegante BMW-Neuheit äußern. Auswahl:

  • “Die Parkfläche ist knapp, aber Autos werden immer größer. Dafür Haushalte immer kleiner. Welch eine absurde Entwicklung.”
  • “Ich bin von den Socken - BMW kann doch noch hübsche Autos bauen”
  • “Und wieder so ein unnötiges, überfrachtetes Schlachtschiff…”
  • “Ich bin gerne 5er gefahren, aber der ist mir nun endgültig zu groß”
  • “Viel schöner als die hässlichen, hochgebockten SUV-Tonnen”
  • “70.000 Euro ?! Einfach zu viel Geld”
  • “Es geht irgendwie in die falsche Richtung: Knapp 2,2 Tonnen schwer und eine Grundfläche von fast 10 m²”

Auf Basis der Neuen Klasse plant BMW derweil eine Elektroauto-Offensive. (PF)

Rubriklistenbild: © BMW AG

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