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BMW schickt eine Sportwagen-Ikone in den Ruhestand. Jetzt lieferte der Konzern die letzten Einheiten eines Meilensteins seiner Konzerngeschichte aus.
- BMW schickt eine Sportwagen-Ikone in den Ruhestand.
- Flügeltürer gilt als wichtiger Technologie-Träger der BMW Group.
- Die letzten 18 Einheiten wurden mit Sonderlackierungen und weiteren Extras aufgerüstet.
München - Ende Juni liefen die letzten 18 BMW* i8 im BMW-Werk* in Leipzig vom Band. Die Baureihe war erst 2014 auf den Markt gekommen. Jetzt ist endgültig Schluss. Die Fahrzeuge wurden am Freitag (7. August) in der BMW-Welt in München an die Eigentümer übergeben, erklärte eine Sprecherin gegenüber Merkur.de*.
Den letzten Kunden seines E-Flitzers hatte der Münchner Autobauer* noch einige Extras gegönnt. Dazu gehörten Zierleisten und spezielle Lackierungen in „Austin-gelb, British Racing Green“ oder „Le Mans Blau“. Außerdem seien die Fahrzeuge alle nummeriert worden und hätten damit „Sammlerpotenzial“, teilte der Autobauer mit.
The #BMW i8 Roadster: our first #PHEV sports car with electrified drive and a launchpad for a consistent #electrification strategy. #ElectrifYou #THEi8
— BMW Group (@BMWGroup) August 10, 2020
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Energy & Fuel consumption combined: 14.5 kWh/100 km, 2.0 l/100 km. CO₂ emissions combined: 46 g/km. https://t.co/spvNMvHZa3 pic.twitter.com/udq0T47vZq
BMW i8: „Weltweit erfolgreichster Sportwagen mit E-Antrieb in der Konzerngeschichte“
Der i8* sei der „weltweit erfolgreichste Sportwagen mit E-Antrieb in der Konzerngeschichte“, heißt es in der Mitteilung. Der i8 mit dem Plug-in-Hybrid habe sich einen Platz in der „Hall of Fame“ der Automobil-Geschichte gesichert.
Tatsächlich gelten der i8 und sein kleiner Bruder i3 als eines der innovativsten Fahrzeugkonzepte seit vielen
Jahren. In der Branche hatte vor allem das innovative Fahrzeugkonzept für Aufsehen gesorgt. Statt auf Stahl oder Aluminium hatte BMW bei den Modellen auf carbonfaserverstärkten Kunststoff (CFK) gesetzt. Das sollte Gewicht sparen und die Reichweite erhöhen. Allerdings erwies sich der hochgehandelte Werkstoff in der Produktion als teuer.
BMW i8: Technologie-Träger des Konzerns
BMW hatte große Hoffnungen an den i8 geknüpft. Zum Start im Juni 2014 versprach der Konzern „eine Revolution im Sportwagen-Segment“. Allerdings blieben die Verkaufszahlen übersichtlich. Weltweit hatte BMW vom dem sportlichen i8 Coupé sowie dem später gestarteten i8 Roadster über den gesamten Lebenszyklus insgesamt rund 20.000 Einheiten verkauft.
In der Branche gilt der Wagen ohnehin eher als Technologie-Träger. Der i8 sei deutlich weniger alltagstauglich gewesen als „etwa die Porsche 911er Reihe“, sagte Prof. Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research (CAR) in Duisburg gegenüber Merkur.de*.
Zudem habe man durch die Kombination eines „kleinen 3-Zylinder Ottomotors und eines Elektromotors mit kleiner Batterie ein Konzept, das eher auf Kurzstrecken seine Dynamik“ ausspielen könne. Von daher sei der BMW i8 „eher ein Technikkonzept von Ingenieuren für Ingenieure gewesen als ein Fahrzeug, um im Markt erfolgreich zu sein“, urteilte der Auto-Experte.
BMW baut die Palette der sportlich motorisierten Fahrzeuge konsequent aus. Alleine im September kommen zwei neue Modelle der BMW M GmbH auf den Markt.
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