Am Donnerstag, 13. Februar 2025

DSW21-Streik: Welche Linien am Donnerstag in Dortmund ausfallen

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Am Donnerstag (13. Februar) wird DSW21 bestreikt. In Dortmund fallen dadurch fast alle Busse und Bahnen aus. Es gibt aber Ausnahmen.

Dortmund – Am Donnerstag (13. Februar 2025) müssen Pendlerinnen und Pendler in Dortmund Geduld mitbringen. Denn die Gewerkschaft Verdi hat wieder zum Streik beim ÖPNV in NRW aufgerufen. Darunter ist auch die DSW21, weshalb ein Großteil der Straßenbahnen und Busse nicht fahren werden.

DSW21-Streik am Donnerstag (13. Februar): Busse und Bahnen fallen nicht nur in Dortmund aus

Bei der DSW21 fallen die allermeisten Busse und Bahnen wegen des Warnstreiks aus. (Archivbild)
  • Wann wird gestreikt? Von Donnerstag (13. Februar 2025) um ca. 3:30 Uhr bis Freitag (14. Februar 2025) um ca. 1:30 Uhr.
  • Welche DSW21-Linien sind betroffen? Alle regulären Stadtbahnen und Busse fallen aus.
  • Gibt es weitere Auswirkungen? Die KundenCenter „Petrikirche“, „Hörde Bahnhof“ und „Castrop Betriebshof“ bleiben ganztägig geschlossen.

Der Warnstreik bei DSW21 startet mit Betriebsbeginn am Donnerstag und endet mit dem Betriebsende am Folgetag. Die Fahrten werden dann aber erst wieder mit dem Betriebsstart am Freitag aufgenommen. „Für die Fahrgäste des ÖPNV in Dortmund bedeutet das, dass sämtliche Stadtbahn- und Buslinien von DSW21 an diesem Tag nicht fahren werden“, teilt das Verkehrsunternehmen mit. Davon sind auch die NachtExpress-Linien betroffen, die eigentlich um 0:15 Uhr oder 0:45 Uhr vom zentralen Ausgangspunkt „Reinoldikirche“ sternförmig in alle Stadtteile fahren.

Auch die von DSW21 betriebenen Buslinien in den Nachbarstädten Castrop-Rauxel (480, 481, 482 und NE 11) und Schwerte (430, 435 und NE 25) sollen ausfallen. Das Gleiche gilt für die gemeinsam mit der Vestischen betriebene ExpressBuslinie X13 (Dortmund – Waltrop – Datteln). Am Donnerstag wird auch die ASEAG in Aachen bestreikt. Einen Tag später gibt es dann noch Warnstreiks bei der SWB in Bonn und der moBiel in Bielefeld.

Einige Busse und Bahnen in Dortmund fahren am Donnerstag trotz DSW21-Streik

Einige Bahnen in Dortmund sind aber vom DSW21-Streik ausgenommen. So werden die H-Bahn und die miteinander verknüpften Flughafen-Sonderlinien AirportExpress, AirportShuttle und 490 am Donnerstag (13. Februar) normal fahren. Die genauen Auswirkungen können online auf der Website von DSW21 eingesehen werden.

Warum jetzt beim ÖPNV in NRW gestreikt wird

Aktuell finden wieder Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen statt. Nachdem die erste Verhandlungsrunde am 24. Januar 2025 ergebnislos vertagt wurde, macht die Gewerkschaft Verdi nun Druck mit Warnstreiks in ganz Deutschland. Davon können grundsätzlich alle Bereiche des öffentlichen Diensts betroffen sein – wie zum Beispiel der kommunale Nahverkehr. Allein in NRW sind dort rund 30.000 Menschen angestellt. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen findet am 17. und 18. Februar 2025 in Potsdam statt. Die dritte Runde ist vom 14. bis 16. März 2025 ebenfalls in Potsdam angesetzt.

Das sind die Forderungen von Verdi:

8 Prozent mehr Lohn, aber mindestens 350 Euro zusätzlich pro Monat

Höhe Zuschläge für besonders belastende Tätigkeiten

Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 200 Euro monatlich angehoben werden

Drei zusätzliche freie Tage

Einführung eines „Meine-Zeit-Konto“, für mehr Zeitsouveränität und Flexibilität

DSW21-Streik: Welche Alternativen gibt es am Donnerstag in Dortmund?

Der Warnstreik am Donnerstag betrifft nur Busse und Bahnen der DSW21. Die Züge der Deutsche Bahn und anderen Eisenbahnunternehmen werden von daher ganz regulär fahren. So können für einige Pendlerinnen und Pendler in Dortmund die RE- und RB-Züge oder die S-Bahn eine Alternative sein. (os)

Rubriklistenbild: © snowfieldphotography/Imago

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