Deutschlands Einkommensklassen

Das große Einkommens-Ranking: Wer in Deutschland zu den Top-Verdienern gehört

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Von Chefärzten bis zu Azubis: Ein Blick auf die Einkommensverteilung in Deutschland zeigt, wer zu den obersten Einkommensklassen gehört.

München – Im Verlauf dieses Jahres dürfen sich zahlreiche Arbeitnehmer auf beträchtliche Gehaltserhöhungen einstellen. Fachleute prognostizieren eine durchschnittliche Lohnerhöhung von nahezu sechs Prozent.

Als reich gilt laut Wirtschaftswissenschaftlern jemand, der mindestens das Dreifache des Durchschnittseinkommens bezieht.

Das mittlere Einkommen aller rentenversicherungspflichtigen Personen beträgt in diesem Jahr 45.358 Euro. Allerdings übersteigen viele dieses Durchschnittseinkommen deutlich. Eine Übersicht verdeutlicht, wer zu den höchsten Einkommensgruppen zählt. Das Bundesfinanzministerium stellt Daten zu den verschiedenen Einkommensstufen bereit, wie die Bild-Zeitung berichtet.

Die Spanne reicht dabei von Geringverdienern bis hin zu den besonders Vermögenden in Deutschland. Als reich gilt laut Wirtschaftswissenschaftlern jemand, der mindestens das Dreifache des Durchschnittseinkommens bezieht.

Monats-Einkommen in €Jahres-Einkommen in €
Top-Verdienerüber 23.277über 279.324
Spitzenverdiener8360 bis 23.277100.320 bis 279.324
Gutverdiener5860 bis 835970.320 bis 100.308
Besserverdiener4072 bis 585948.864 bis 70.308
Normalverdiener3315 bis 407139.780 bis 48.852
Mittlerer Verdiener2379 bis 331428.548 bis 39.768
Niedrigverdiener1793 bis 237821.516 bis 28.536
Geringverdiener1195 bis 179214.340 bis 21.504
Quelle: Bundesfinanzministerium, bild.de

Top-Verdiener: Zu der Gruppe mit einem Jahreseinkommen von mehr als 279.324 Euro zählt ein Prozent der Bevölkerung. Diese Top-Verdiener tragen zudem fast ein Viertel der gesamten Einkommensteuern. Der „Reichen-Steuersatz“ von 45 Prozent wird übrigens von Alleinstehenden ab einem Einkommen von 277.826 Euro pro Jahr gezahlt – das entspricht 23.152 Euro im Monat.

Spitzenverdiener: Wer mindestens 8360 Euro im Monat verdient, zählt beim Einkommen zu den obersten zehn Prozent. Dazu gehören beispielsweise Chefärzte, erfolgreiche Juristen und Parlamentarier.

Gutverdiener: Diejenigen, die mindestens 5860 Euro im Monat beziehen, also 70.320 Euro pro Jahr. Dies sind etwa Uni-Professoren und Führungskräfte.

Besserverdiener: Wer mindestens 48.850 Euro im Jahr verdient, zählt zu dieser Gruppe. Hierzu zählen zum Beispiel Lehrer und andere Akademiker.

Normalverdiener: Als Normalverdiener gelten diejenigen, die monatlich ab 3314 Euro erhalten, also knapp 40.000 Euro pro Jahr. Viele Angestellte fallen in diese Kategorie.

Mittlere Verdiener: Viele Arbeitnehmer wie Pflegekräfte verdienen jährlich mehr als 28.536 Euro und fallen in diese Gruppe.

Geringverdiener: Etwa 30 Prozent der Deutschen, darunter Auszubildende und Studierende, gehören zu dieser Gruppe. Bei ihnen fällt in der Regel keine Einkommensteuer an.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Panthermedia

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