Tesla-Chef Elon Musk hat die Ukraine mit seinen Starlink-Satelliten unterstützt. Doch das brachte ihm die Drohung eines russischen Behörden-Chefs ein - aber der Milliardär nimmt den Angriff mit Humor.
Austin/Moskau - Tesla-Chef Elon Musk ist mittlerweile nicht nur der reichste Mensch der Welt, sondern scheinbar auch ein Ziel der russischen Behörden. Der Chef der russischen Raumfahrt-Behörde, Dmitri Rogosin, hat dem Tech-Milliardär gedroht. Grund dafür sei, dass Musk die Ukraine mithilfe seiner Starlink-Satelliten mit Internet versorgt. Damit erhalten die Bürger in der Ukraine Zugang zu schnellem Internet aus dem All. Für ukrainische Behörden und Truppen war das hilfreich, wenn Mobilfunk und lokale Internet-Zugänge ausfielen.
Ukraine-News: Elon Musk reagiert mit Scherz auf Russlands Drohung
Rogosin schrieb nun beim Chatdienst Telegram, Musk sei „an der Versorgung faschistischer Kräfte in der Ukraine mit Mitteln militärischer Kommunikation“ beteiligt gewesen. Dafür werde er sich „wie ein Erwachsener“ verantworten müssen.
Musk reagierte bei Twitter mit einem Scherz: „Wenn ich unter geheimnisvollen Umständen sterben sollte - war gut, euch gekannt zu haben.“ Musk ist auch Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla und kaufte kürzlich den bekannten Kurznachrichtendienst Twitter.
If I die under mysterious circumstances, it’s been nice knowin ya
— Elon Musk (@elonmusk) May 9, 2022
Ukraine-News: Russlands Weltraum-Chef ist Befürworter des Ukraine-Angriffs
Roskosmos-Chef Rogosin ist ein lautstarker Unterstützer des Ukraine-Krieges und spricht unter anderem von einem Krieg, in dem es um das Überleben Russlands gehe. So schrieb er ebenfalls bei Telegram, dass Russland die Nato-Länder in einem Atomkrieg binnen einer halben Stunden vernichten könne - „aber wir dürfen ihn nicht zulassen, weil die Folgen eines nuklearen Schlagabtauschs sich auf den Zustand unserer Erde auswirken würden“. (dpa)
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