Das Gehalt trifft ein – und ist ebenso rasch verschwunden. Miete, Strom und Co. fressen oft einen Großteil des Einkommens auf. Was bleibt am Ende?
Fixkosten im Überblick – was monatlich anfällt
Ob alleinlebend oder in Partnerschaft: Die größten Ausgabeposten ähneln sich bei fast allen Haushalten. Laut Daten von Destatis und Verbraucherzentralen liegt der monatliche Bedarf (gerundet) bei:
| Kategorie | Single | Paar ohne Kinder |
|---|---|---|
| Miete inkl. NK | 800 € | 1.200 € |
| Lebensmittel | 250 € | 500 € |
| Strom & Internet | 100 € | 150 € |
| ÖPNV/Auto | 80–200 € | 150–300 € |
| Versicherungen | 100–150 € | 150–250 € |
| Freizeit, Abo, Handy | 150–200 € | 250–300 € |
Gesamt: Singles kommen schnell auf 1.500 bis 1.800 €, Paare auf 2.300 bis 2.700 € – ohne Sonderausgaben wie Zahnarzt, Urlaub oder Reparaturen.
Beispielrechnungen: Was bleibt vom Netto?
➤ Haushalt 1: 2.000 € netto (Single)
Fixkosten: ca. 1.600 €
→ Sparpotenzial: 400 € (wenn konsequent geplant wird)
➤ Haushalt 2: 3.000 € netto (z. B. Paar mit einem Einkommen)
Fixkosten: ca. 2.400 €
→ Sparpotenzial: 600 €
➤ Haushalt 3: 4.000 € netto (zwei Einkommen)
Fixkosten: ca. 2.800 €
→ Sparpotenzial: 1.200 € – realistisch bei klarer Struktur
Fixkosten, Wünsche, Sparen: So lässt sich der Überblick behalten
Budget-Tipps: So lässt sich der Überblick behalten
- Das 50/30/20-Modell:
50 % für Fixkosten, 30 % für Wünsche, 20 % für Sparen/Vorsorge - Finanz-App oder Excel: Einnahmen/Ausgaben tracken schafft Aha-Momente
- „Pay yourself first“: Sparbetrag direkt nach Gehaltseingang zur Seite legen
Fortunalista-Hinweis: Warum Frauen mehr Rücklagen brauchen
Statistiken zeigen: Frauen verdienen im Schnitt weniger, arbeiten häufiger in Teilzeit und leben im Alter länger. Gleichzeitig tragen sie oft mehr unbezahlte Care-Arbeit. Umso wichtiger ist es, früh und regelmäßig Rücklagen aufzubauen – für Notfälle, Altersvorsorge und finanzielle Unabhängigkeit.
Content-Partnerschaft:
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Fortunalista entstanden.
Fortunalista ist die Plattform für Finanzbildung, die Frauen dabei unterstützt, ihre Finanzen selbstbestimmt und unabhängig zu gestalten. Mit viel Erfahrung, praxisnahem Wissen und Angeboten wie dem Finanz-Coaching Fortunalista Bootcamp begleitet Fortunalista Frauen auf ihrem Weg in die finanzielle Selbstständigkeit.
Fazit: Wer seine Fixkosten kennt, hat langfristig mehr Vermögen
Was vom Gehalt übrig bleibt, hängt nicht nur von der Zahl am Ende der Lohnabrechnung ab – sondern vor allem von der Struktur dahinter. Wer seine Fixkosten kennt und das eigene Budget aktiv gestaltet, hat mehr Spielraum, mehr Sicherheit – und langfristig mehr Vermögen.
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