VonPatricia Huberschließen
Gold gilt als eine der sichersten Geldanlagen. Doch inzwischen haben sich auch bestimmte Luxushandtaschen als wertstabil entpuppt. Ab wann sich eine Investition am meisten lohnt.
München – Die Zinsen steigen wieder und Sparen wird somit auch wieder attraktiver. Doch nicht alle Banken geben die höheren Zinsen an ihre Kunden weiter. Daher sind ebenso andere Geldanlagen attraktiv. Der Klassiker ist dabei natürlich Gold. Doch inzwischen haben sich auch andere Dinge als lukrativ entpuppt. Länger bekannt ist dies bereits bei Luxusuhren von Marken wie Rolex oder Patek Philippe. Doch Markenhandtaschen sind ebenso inzwischen zur Wertanlage geworden.
Luxustaschen als Investition: Hermès, Chanel, Louis Vuitton
Doch welche Luxustasche sollte man sich nun kaufen, wenn man den großen Gewinn machen möchte? Der Second-Hand-Shop für Luxusmarken, Rebelle, hat für IPPEN.MEDIA zusammengefasst, wo sich eine Investition jetzt lohnen könnte.
Zunächst zu den Marken: Wer eine Tasche kauft und dann hofft, sie wieder teuer verkaufen zu können, sollte auf die Marken Hermès, Chanel und Louis Vuitton setzen. Grundsätzlich gilt auch, dass sich Modelle in gedeckten Farben deutlich besser wiederverkaufen lassen, als bunte und auffällige Modelle. Aber: Handelt es sich um Sondereditionen, kann dies den Preis noch weiter in die Höhe treiben.
Birkin Bag: Die Wertanlage schlechthin
Jetzt aber zu den harten Fakten und Zahlen. Der absolute Spitzenreiter bei den teuren Handtaschen ist die Birkin Bag der Marke Hermès. Der Neupreis des Standardmodells liegt im Moment je nach Ausführung zwischen 9000 und 12.500 Euro. Die weltbekannte Tasche gilt als teuerste der Welt und zudem als äußerst wertstabil. Somit rechnet sich eine Investition hier auf jeden Fall.
Doch ganz so einfach kommt man gar nicht an das Designerstück. Vorerst muss man sich auf einer „Wunschliste“ um eine Birkin Bag bewerben. Ob und wann man eine bekommt, ist nicht klar. Es kann Jahre dauern, bis man schließlich an der Reihe ist. Daher lässt sich die Tasche auch zu deutlich höheren Preisen verkaufen. Ein Modell aus dem Jahr 2023 kostet beispielsweise circa 20.000 Euro.
Auch ein Chanel-Modell kann sich lohnen
Aber nicht nur die Birkin Bag ist ein absoluter Kassenschlager. Auch die Kelly Bag von Hermès bringt gute Gewinne mit sich. Sie kostet neu im Schnitt zwischen 8500 und 10.500 Euro. Je nach Modell und Leder kann man diese dann für bis zu 19.000 Euro wiederverkaufen.
Neben Hermès eignet sich auch ein Klassiker von Chanel als Geldanlage: die Flap Bag. Derzeit kostet diese Tasche neu um die 9800 Euro. Der Clou: Vor rund zehn Jahren kostete diese lediglich 2800 Euro. Jetzt können aber selbst die alten Modelle in sehr gutem Zustand für rund 5000 Euro weiterverkauft werden. (ph)
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