Hensoldt stattet norwegische U-Boot-Flotte aus

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Die neuen Sichtsysteme für die norwegischen U-Boote der Ula-Klasse kommen aus Oberkochen. Der Auftrag hat einen Wert von rund 40 Millionen Euro.

Die neuen Sichtsysteme der norwegischen Marineeinheiten kommen aus Oberkochen.

Oberkochen. Der Rüstungshersteller Hensoldt hat einen Großauftrag von der norwegischen Marine erhalten. Wie das Unternehmen mitteilt, werde der Sensor-Lösungsanbieter im Rahmen eines Vertrages mit der „Norwegian Defence Material Agency“ U-Boote der norwegischen „Ula"-Klasse mit neuen Periskopen und optronischen Mastsystemen ausstatten. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 40 Millionen Euro. Die neuen Sichtsysteme verlängern die Lebensdauer der mehr als 30 Jahren alten Booten, teilt die Firma mit.

„Hensoldt hat alle Boote der Ula-Klasse in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren mit der damals modernsten Optik ausgestattet. Drei Jahrzehnte später sorgen wir erneut dafür, dass die norwegischen U-Boote mit erstklassigen Sichtsystemen ausgestattet sind“, sagt Tanya Altmann, Geschäftsführerin der Hensoldt Optronics GmbH mit Sitz in Oberkochen. „Ausgestattet mit den neuen Optiken und Optroniken werden die U-Boote der Ula-Klasse einen massiven Fähigkeitszuwachs erfahren.“

Hensoldt Optronics ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und beschäftigt inzwischen rund 800 Menschen am Standort Oberkochen. Derzeit investiert das Unternehmen und der Konzern rund 100 Millionen Euro in einen neuen Standort an der B19. 

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