Weil sich die Kunden immer weniger leisten können, hat der Möbelriese Ikea Preissenkungen angekündigt. Auch beliebte Produkte sind betroffen.
Washington – Der Möbelriese Ikea hat nach einem Jahr, das von einer steigenden Inflation und einer schwachen Verbraucherstimmung in den meisten seiner Märkte geprägt war, mit Preissenkungen begonnen.
„Ich denke, dass 2023 das Jahr war, in dem wir die Preise wieder senken konnten“, sagte der Vorstandsvorsitzende Jon Abrahamsson Ring von der Inter Ikea Group, dem weltweiten Franchisegeber der Marke, in einem Interview. Das Unternehmen senkt die Preise für eine Reihe von Produkten, unter anderem um 20 Prozent für das beliebte Bücherregal Billy.
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Der Einzelhandelsumsatz von Ikea erreichte im Geschäftsjahr 2023 mit 47,6 Mrd. Euro einen weiteren Rekordwert, was währungsbereinigt einem Anstieg von 7,3 Prozent entspricht. Dies ist auf Preiserhöhungen aus dem Vorjahr und dem ersten Halbjahr zurückzuführen, die dazu beitrugen, die „anhaltende Herausforderung geringerer Verkaufsmengen“ zu kompensieren, so Ring.
Ikea-Chef: „Die Geldbörsen werden immer dünner“
Der Wettbewerb um die Geldbörsen der Verbraucher nimmt nicht nur zu, „die Geldbörsen werden auch immer dünner“, sagte der Geschäftsführer und wies darauf hin, dass die anhaltende Lebenshaltungskostenkrise die Nachfrage im Einzelhandel weltweit weiterhin beeinträchtigt.
Das Möbelunternehmen hatte zu Beginn des Jahres die Preise für Franchisenehmer erhöht, weil die Kosten in der Lieferkette in die Höhe geschnellt waren. Seit Mai hat dieser Druck nachgelassen, da sich die Rohstoffpreise und die Transportkosten in die richtige Richtung bewegen“, sagte er. Auch die Produktverfügbarkeit in den Ikea-Filialen hat sich nach den weltweiten Engpässen der vergangenen Jahre verbessert.
Während die Covid-Beschränkungen vollständig aufgehoben wurden und die Besucher in die Filialen zurückkehrten, blieb der Online-Umsatz von Ikea in etwa gleich. Das Unternehmen setzte die Entwicklung kleinerer Ladenformate fort und eröffnete mehr als 70 neue Standorte. Mit der Eröffnung eines Einrichtungshauses in Kolumbien betrat Ikea zudem einen neuen Markt in Südamerika.
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Dieser Artikel war zuerst am 12. Oktober 2023 in englischer Sprache bei der „Washingtonpost.com“ erschienen – im Zuge einer Kooperation steht er nun in Übersetzung auch den Lesern der IPPEN.MEDIA-Portale zur Verfügung.