VonLisa Mayerhoferschließen
Habecks geplantes Heizungsgesetz schlägt auch in den sozialen Netzwerken hohe Wellen. Das hat nun Sixt auf den Plan gerufen. Der Autovermieter bewirbt mit dem Minister den BMW iX.
Berlin – Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die Bundesrepublik mit seinem umstrittenen neuen Heizungsgesetz in Unruhe versetzt. Auch innerhalb der Ampel-Koalition ist ein Streit darüber entbrannt. Der Grund: In dem Gesetzentwurf plant Habeck, ab kommenden Jahr den Einbau neuer Gas- und Ölheizungen zu verbieten. Stattdessen sollen nachhaltige Heizsysteme bevorzugt werden – wie eben die von Habeck favorisierte Wärmepumpe.
Sixt: „Da geht selbst Habeck die Wärmepumpe“
Das Heizungsgesetz schlägt auch in den sozialen Netzwerken hohe Wellen – und das hat nun auch Sixt auf den Plan gerufen. Der deutsche Autovermieter ist bekannt dafür, in seiner Werbung politische Debatten aufzugreifen. Am Donnerstag postete Sixt auf Twitter ein Bild, auf dem der vollelektrische BMW iX und der Wirtschaftsminister zu sehen sind und schreibt dazu: „Da geht selbst Habeck die Wärmepumpe.“
Beschleunigung gefällig? 💨
— Sixt Deutschland (@SixtDE) June 1, 2023
SIXT hilft. Zum Beispiel mit dem BMW iX und 326 PS.#SIXT #Habeck #GEG pic.twitter.com/SYR8dnWFSf
Bei den Nutzern stieß der Post auf gemischte Reaktionen. Viele User zeigten sich begeistert und lobten die Firma: „Wer ist dafür verantwortlich? Bitte befördern“, schreibt jemand. Andere wiederum verkraften den Anblick von Habeck auf einem Sixt-Plakat offenbar nicht so gut. „Hoffentlich mietet keiner mehr bei euch“, schimpft jemand. Ein anderer Nutzer schreibt: „Selbst wenn es ironisch gemeint sein sollte – solange dieser Mensch Ihre Werbung ‚ziert‘ hole ich meine Mietwagen bei AVIS.“
Sixt nimmt Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ aufs Korn
Die emotionalen Reaktionen dürfte Sixt gewohnt sein. Erst vor kurzem hat der Autovermieter in seiner Werbung die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ aufs Korn genommen. Diese hatten sich für eine Aktion in Berlin unter anderem an Mietwagen von Sixt geklebt. Daraufhin veröffentlichte der Autovermieter einen Post – wieder mit dem BMW iX – und schrieb dazu mit Seitenhieb auf die Aktivisten: „Klebt auf der Straße. Und niemanden stört‘s“.
Rubriklistenbild: © Christophe Gateau/dpa

