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Die Bundesagentur für Arbeit stellt die aktuellen Arbeitslosenzahlen vor. Die Frühjahrsbelebung fällt nur schwach aus. Dagegen nimmt die Zahl der Arbeitslosengeld-Bezieher zu.
Nürnberg – Durch die geplanten Investitionen von Union und SPD verbessert sich zwar die Stimmung. Dennoch bleibt die Lage für die deutsche Wirtschaft weiterhin schwierig. Das ist auch auf dem Arbeitsmarkt zu spüren. Die übliche Frühjahrsbelebung ist weitgehend ausgeblieben.
Arbeitslosenzahlen gehen nur leicht zurück: Frühjahrsbelebung nur schwach spürbar
Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen um 22.000 auf 2,967 Millionen gesunken. Das waren 198.000 mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote lag demnach im März unverändert zum Februar bei 6,4 Prozent.
| Arbeitslosenzahl im März | 2,967 Millionen |
|---|---|
| Veränderung zum Vorjahresmonat | +198.000 |
| Arbeitslosenquote | 6,4 Prozent (unverändert) |
| Arbeitslosengeld-Bezieher | 1,013 Millionen |
| Erwerbsfähige Bürgergeld-Empfänger | 3,959 Millionen |
Im Februar waren 2,989 Millionen arbeitslos. Damit blieb der Wert unter der symbolisch bedeutenden Marke von drei Millionen. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,4 Prozent und war damit unverändert geblieben.
Fachleute hatten bei der Entwicklung der Arbeitslosigkeit im März eine leichte Frühjahrsbelebung erwartet. Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung war zuletzt zum siebten Mal in Folge gesunken. Das Barometer ist ein Indikator für die Entwicklung der nächsten drei Monate.
Arbeitslosigkeit hat sich saisonbereinigt erhöht
Saisonbereinigt hat sich die Arbeitslosigkeit laut Mitteilung der Bundesagentur für Arbeit im Vergleich zum Vormonat sogar um 26.000 erhöht. Die Unterbeschäftigung, die neben der Arbeitslosigkeit auch Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit umfasst, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 13.000 gestiegen. Sie lag im März 2025 bei 3.698.000. Das waren 97.000 mehr als vor einem Jahr.
Auch die Zahl der Erwerbstätigen sei demnach im Februar 2025 saisonbereinigt um 10.000 gesunken. Derzeit liegt sie bei 45,80 Millionen Menschen – und ist im Vergleich zum Vorjahr um 61.000 geringer.
Mehr Menschen beziehen Arbeitslosengeld – doch die Zahl der Bürgergeld-Empfänger sinkt
Entsprechend ist auch die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld um 115.000 auf 1.013.000 Menschen angestiegen. Das geht aus der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit hervor. Gegenüber dem März 2024 ist dagegen die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeld-Empfänger um 53.000 auf 3.959.000 Menschen gesunken.
Arbeitssuchende haben es zudem schwerer, geeignete Stellen zu finden. Im März waren 643.000 Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Im Vergleich zu 2024 sind das 64.000 weniger. (ms mit dpa)
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