Kurz nach dem Urknall

„James Webb“-Teleskop findet bisher älteste Galaxie im Universum – sie ist kurz nach dem Urknall entstanden

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Das „James Webb“-Weltraumteleskop von Nasa, Esa und CSA blickt tief ins Universum hinein. Es soll Forschenden ermöglichen, die ersten hunderte Millionen Jahre nach dem Urknall zu erforschen.
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Das „James Webb“-Teleskop liefert bereits in seinen ersten Wochen ab: Das Teleskop hat die bisher älteste Galaxie entdeckt – und blickt tief ins Universum.

Baltimore – Die ersten Bilder des „James Webb“-Weltraumteleskops, das von den Raumfahrtorganisationen Nasa, Esa und CSA betrieben wird, haben die Welt verblüfft. In den Bildern verstecken sich zahlreiche Überraschungen für Betrachtende, die zeigen, dass das Teleskop die Astronomie revolutionieren kann. Nun beginnt der Alltag mit dem „James Webb“-Teleskop – die ersten Studien sind bereits erschienen und zeigen, wozu das 10 Milliarden US-Dollar teure Teleskop in der Lage ist.

„James Webb“ soll unter anderem das frühe Universum untersuchen und mit Beobachtungen so weit wie möglich in die Vergangenheit blicken. Der Urknall war vor 13,8 Milliarden Jahren – „Webb“ soll mit seinen Beobachtungen möglichst nah an dieses Ereignis herankommen. Das ist offenbar bereits mit den ersten Aufnahmen gelungen, wie eine noch nicht von Fachleuten geprüfte Studie zeigt, die auf dem Preprint-Server ArXiv veröffentlicht wurde. „Webb“ hat demnach eine Galaxie (GLASS-z13) entdeckt, die 13,5 Milliarden Jahre alt ist. Wird der Fund bestätigt, ist sie das älteste und am weitesten entfernte jemals beobachtete Sternensystem im Weltall. Die Galaxie GLASS-z13 ist nach Angaben der Studienautorinnen und -autoren rund 300 Millionen Jahre nach dem Urknall entstanden.

„James Webb“-Teleskop entdeckt älteste Galaxie – Blick zurück bis fast zum Urknall

Die neu entdeckte Galaxie ist für die Forschenden jedoch nicht nur wegen ihres Alters spannend. GLASS-z13 gibt den Forschenden einen Einblick in die ersten hunderte Millionen Jahre nach dem Urknall – „die letzte große unerforschte Epoche in der Geschichte des Universums“, wie die Forschenden um Rohan Naidu vom Zentrum für Astrophysik der US-Eliteuniversität Harvard in der Studie schreiben. Aus dieser Zeit war bisher nur eine Galaxie bekannt: 2016 entdeckte das Weltraumteleskop „Hubble“ die etwa 13,4 Milliarden Lichtjahre entfernte Galaxie GN-Z11 – bisher der Rekordhalter als älteste bekannte Galaxie.

Diese Überraschungen verbergen sich in den Bildern des „James Webb“-Teleskops

Das „James Webb“-Weltraumteleskop eröffnet mit seinen scharfen und detailreichen Bildern einen ganz neuen Blick ins Universum. (Künstlerische Darstellung)
james-webb-weltraumteleskop-nasa-esa-csa-weltraum-universum.jpg © NASA-GSFC, Adriana M. Gutierrez (CI Lab)
Der südliche Ringnebel (NGC 3132), fotografiert vom „James Webb“-Weltraumteleskop. Die rot markierte Stelle im linken Bildbereich zeigt eine Galaxie, auf deren Kante das Teleskop blickt.
Der südliche Ringnebel (NGC 3132), fotografiert vom „James Webb“-Weltraumteleskop. Die rot markierte Stelle im linken Bildbereich zeigt eine Galaxie, auf deren Kante das Teleskop blickt. © NASA, ESA, CSA, STScI
Im Zentrum des südlichen Ringnebels sollte es einen einzigen sterbenden Stern geben. Doch Dank des „James Webb“-Weltraumteleskops und seinem einzigartigen Infrarotblick weiß man nun, dass das nicht ganz stimmt: Im Zentrum des Nebels befinden sich zwei Sterne. Den zweiten Stern konnte das Weltraumteleskop nur dank seines Infrarotblicks erkennen.
Im Zentrum des südlichen Ringnebels sollte es einen einzigen sterbenden Stern geben. Doch Dank des „James Webb“-Weltraumteleskops und seinem einzigartigen Infrarotblick weiß man nun, dass das nicht ganz stimmt: Im Zentrum des Nebels befinden sich zwei Sterne. Den zweiten Stern konnte das Weltraumteleskop nur dank seines Infrarotblicks erkennen. © NASA, ESA, CSA, STScI
Stephan‘s Quintett besteht aus fünf Galaxien. Betrachtet man auf dieser scharfen „Webb“-Aufnahme des Quintetts die oberste Galaxie, kann man sogar erkennen, was in ihrem Zentrum vor sich geht: Darin befindet sich ein supermassereiches schwarzes Loch, das Materie innerhalb der Galaxie verschlingt. Von ihm gehen gewaltige Lichtmengen aus – sein Licht ist so hell, dass es die anderen Merkmale der Galaxie überstrahlt.
Stephan‘s Quintett besteht aus fünf Galaxien. Betrachtet man auf dieser scharfen „Webb“-Aufnahme des Quintetts die oberste Galaxie, kann man sogar erkennen, was in ihrem Zentrum vor sich geht: Darin befindet sich ein supermassereiches schwarzes Loch, das Materie innerhalb der Galaxie verschlingt. Von ihm gehen gewaltige Lichtmengen aus – sein Licht ist so hell, dass es die anderen Merkmale der Galaxie überstrahlt. © NASA, ESA, CSA, STScI
Das erste Bild des „James Webb“-Teleskops, das vorgestellt wurde: Ein sogenanntes Deep Field, auf dem hunderte oder gar tausende Galaxien zu sehen sind. Dank eines Mikrolensing-Effekts (die Schwerkraft eines Galaxienhaufens im Vordergrund vergrößert Galaxien im Hintergrund) kann „Webb“ so sehr alte Galaxien ablichten. Die älteste bisher auf dem Bild entdeckte Galaxie ist 13,1 Milliarden Lichtjahre entfernt.
Das erste Bild des „James Webb“-Teleskops, das vorgestellt wurde: Ein sogenanntes Deep Field, auf dem hunderte oder gar tausende Galaxien zu sehen sind. Dank eines Mikrolensing-Effekts (die Schwerkraft eines Galaxienhaufens im Vordergrund vergrößert Galaxien im Hintergrund) kann „Webb“ so sehr alte Galaxien ablichten. Die älteste bisher auf dem Bild entdeckte Galaxie ist 13,1 Milliarden Lichtjahre entfernt. © NASA, ESA, CSA, STScI
Das Spektrum des Exoplaneten Wasp-69b, das mithilfe von Daten des „James Webb“-Weltraumteleskops erstellt wurde, zeigt eindeutig: In der Atmosphäre des Gasplaneten gibt es Wassermoleküle, außerdem können Forschende die Anwesenheit von Wolken aus der Kurve herauslesen.
Das Spektrum des Exoplaneten Wasp-69b, das mithilfe von Daten des „James Webb“-Weltraumteleskops erstellt wurde, zeigt eindeutig: In der Atmosphäre des Gasplaneten gibt es Wassermoleküle, außerdem können Forschende die Anwesenheit von Wolken aus der Kurve herauslesen. © NASA, ESA, CSA, STScI
Astronominnen und Astronomen staunen über röhrenförmige Strukturen im Carinanebel (rot markiert). Was hat das „James Webb“-Teleskop hier fotografiert?
Astronominnen und Astronomen staunen über röhrenförmige Strukturen im Carinanebel (rot markiert). Was hat das „James Webb“-Teleskop hier fotografiert? © NASA, ESA, CSA, STScI
Tatsächlich liefert das „James Webb“-Weltraumteleskop nicht nur wunderschöne Bilder aus den Tiefen des Weltraums, sondern für die Forschung auch zahlreiche Daten. Im Fall des „Deep Field“-Bildes wurden etwa bereits die ersten Galaxien ausgewertet. Das Spektrum zeigt, welche Elemente „Webb“ in einer 13,1 Milliarden Jahre alten Galaxie gefunden hat.
Tatsächlich liefert das „James Webb“-Weltraumteleskop nicht nur wunderschöne Bilder aus den Tiefen des Weltraums, sondern für die Forschung auch zahlreiche Daten. Im Fall des „Deep Field“-Bildes wurden etwa bereits die ersten Galaxien ausgewertet. Das Spektrum zeigt, welche Elemente „Webb“ in einer 13,1 Milliarden Jahre alten Galaxie gefunden hat. © NASA, ESA, CSA, STScI
Auch das supermassereiche schwarze Loch, das sich in einer der Galaxien von Stephan‘s Quintett versteckt, hat „Webb“ genauer untersucht. Die Grafik zeigt die Zusammensetzung des Gases rund um das schwarze Loch.
Auch das supermassereiche schwarze Loch, das sich in einer der Galaxien von Stephan‘s Quintett versteckt, hat „Webb“ genauer untersucht. Die Grafik zeigt die Zusammensetzung des Gases rund um das schwarze Loch. © NASA, ESA, CSA, STScI
Mithilfe von „Webb“ können die Forschenden einige der ältesten jemals beobachteten Galaxien analysieren.
Mithilfe von „Webb“ können die Forschenden einige der ältesten jemals beobachteten Galaxien analysieren. © NASA, ESA, CSA, STScI

„Webb“ hat außerdem eine weitere, 13,4 Milliarden Jahre alte, Galaxie entdeckt – damit stehen den Forschenden nun gleich drei sehr alte Galaxien aus der Frühzeit des Universums zur Erforschung zur Verfügung. Und die beiden Neuentdeckungen werfen bereits ganz neue Fragen auf: Gängige Modelle sagen eigentlich vorher, dass solche alten Galaxien selten, klein und dunkel sind. Allerdings sind GLASS-z13 und GLASS-z11 überraschend hell – das Forschungsteam um Naidu beschreibt sie schon im Titel ihrer Studie als „auffallend leuchtend“.

„James Webb“-Weltraumteleskop blickt tief ins Universum und in die Vergangenheit

Dazu kommt, dass die Forschenden eigentlich erst einen winzigen Ausschnitt des Himmels abgesucht haben – und trotzdem bereits drei sehr alte Galaxien gefunden haben. Laut den gängigen Modellen sollte man erst nach dem Durchsuchen eines zehnmal größeren Gebiets so viele alte, helle Galaxien finden. „‘Webb‘-Beobachtungen können relativ helle Galaxien zu viel früheren Zeitpunkten identifizieren, als man vielleicht erwartet hätte“, schreiben die Forschenden.

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Von „James Webb“ entdeckte Galaxien sind klein und einfach aufgebaut

Abgesehen von ihrer Leuchtkraft und ihrer Anzahl stimmen die beiden neu entdeckten Galaxien größtenteils mit den Erwartungen der Astrophysik überein: Sie sind im Vergleich mit der Milchstraße klein und scheinen relativ einfache Strukturen zu haben. Die älteste Galaxie GLASS-z13 hat eine Breite von etwa 1600 Lichtjahren, GLASS-z11 ist etwa 2300 Lichtjahre breit – die Milchstraße im Vergleich dazu breitet sich über 100.000 Lichtjahre aus. GLASS-z11 scheint eine scheibenförmige Galaxie ohne Spiralarme zu sein – genau wie es die Forschung von den ältesten Galaxien im Universum erwartet hat.

„James Webb“ vs. „Hubble“ – Die Bilder der Weltraumteleskope im Vergleich

Am 25. Dezember 2021 ist das „James Webb“-Weltraumteleskop ins Weltall gestartet, im Juli 2022 ist das sehnsüchtig erwartete neue Teleskop einsatzbereit. Die ersten Aufnahmen haben es in sich.
Am 25. Dezember 2021 ist das „James Webb“-Weltraumteleskop ins Weltall gestartet, im Juli 2022 ist das sehnsüchtig erwartete neue Teleskop einsatzbereit. Die ersten Aufnahmen haben es in sich. © Adriana Manrique Gutierrez/dpa/Nasa
Der riesige (6,5 Meter Durchmesser) Spiegel des „James Webb“-Weltraumteleskops von Nasa, Esa und CSA macht im Weltall den Unterschied: „Webb“ kann so tief ins Universum hineinschauen wie kein Teleskop zuvor.
Der riesige (6,5 Meter Durchmesser) Spiegel des „James Webb“-Weltraumteleskops von Nasa, Esa und CSA macht im Weltall den Unterschied: „Webb“ kann so tief ins Universum hineinschauen wie kein Teleskop zuvor. © Laura Betz/dpa
Der Primärspiegel des „Hubble“-Weltraumteleskops ist dagegen nur 2,4 Meter groß. Die Bilder von „Webb“ und „Hubble“ im Vergleich.
Der Primärspiegel des „Hubble“-Weltraumteleskops ist dagegen nur 2,4 Meter groß. Die Bilder von „Webb“ und „Hubble“ im Vergleich. © NASA/dpa
Das erste Farbbild des „James Webb“-Weltraumteleskops von Nasa, Esa und CSA: Ein „Deep Field“ des Galaxienhaufens SMACS 0723. Dieser agiert als Gravitationslinse und vergrößert die noch weiter entfernten Galaxien, die dahinter liegen (erkennbar an der leichten „Verzerrung“).
Das erste Farbbild des „James Webb“-Weltraumteleskops von Nasa, Esa und CSA: Ein „Deep Field“ des Galaxienclusters SMACS 0723. Dieses agiert als Gravitationslinse und vergrößert die noch weiter entfernten Galaxien, die dahinter liegen (erkennbar an der leichten „Verzerrung“). © NASA, ESA, CSA, and STScI
Der Galaxienhaufen SMACS 0723, fotografiert vom „Hubble“-Weltraumteleskop der Nasa. Im Vergleich zum „Webb“-Bild sind zwar die Strukturen zu erahnen, doch das neue Bild des „James Webb“-Weltraumteleskops blickt viel tiefer hinein ins Universum.
Der Galaxienhaufen SMACS 0723, fotografiert vom „Hubble“-Weltraumteleskop der Nasa. Im Vergleich zum „Webb“-Bild sind zwar die Strukturen zu erahnen, doch das neue Bild des „James Webb“-Weltraumteleskops blickt viel tiefer hinein ins Universum. © Nasa
Der Carinanebel (NGC 3372) ist einer der größten und hellsten Nebel, etwa 7600 Lichtjahre entfernt im südlichen Sternbild „Kiel des Schiffs“ (Carina). Der Nebel ist eine Sternengeburtsstätte, dort gibt es zahlreiche massereiche Sterne, die mehrere Male größer als die Sonne sind. Das Nasa-Weltraumteleskop „Hubble“ hat den Carinanebel beispielsweise im Jahr 2007 fotografiert.
Der Carinanebel (NGC 3372) ist einer der größten und hellsten Nebel, etwa 7600 Lichtjahre entfernt im südlichen Sternbild „Kiel des Schiffs“ (Carina). Der Nebel ist eine Sternengeburtsstätte, dort gibt es zahlreiche massereiche Sterne, die mehrere Male größer als die Sonne sind. Das Nasa-Weltraumteleskop „Hubble“ hat den Carinanebel beispielsweise im Jahr 2007 fotografiert. © Hubble Image: NASA, ESA, N. Smith (University of California, Berkeley), and The Hubble Heritage Team (STScI/AURA); CTIO Image: N. Smith (University of California, Berkeley) and NOAO/AURA/NSF
Die Sternentstehungsregion Carinanebel im Blick des „James Webb“-Weltraumteleskops. Sehr auffällig ist der höhere Kontrast, der Detailreichtum und auch hier die Galaxien, die überall im Hintergrund zu sehen sind.
Die Sternentstehungsregion Carinanebel im Blick des „James Webb“-Weltraumteleskops. Sehr auffällig ist der höhere Kontrast, der Detailreichtum und auch hier die Galaxien, die überall im Hintergrund zu sehen sind. © NASA, ESA, CSA, STScI
Die Formation Stephan‘s Quintett besteht aus fünf Galaxien im Sternbild Pegasus. Vier der fünf Galaxien (rechts) sind in einem kosmischen Tanz sich wiederholender naher Begegnungen miteinander verbunden. Entdeckt wurde die Gruppe 1877. Die helle blau-rote Galaxie (NGC 7320) befindet sich im Vordergrund, die anderen vier Galaxien (NGC 7317, NGC 7318A, NGC 7318B und NGC 7319) befinden sich dahinter. „Hubble“ beobachtete die Galaxiengruppe 2009.
Die Formation Stephan‘s Quintett besteht aus fünf Galaxien im Sternbild Pegasus. Vier der fünf Galaxien (rechts) sind in einem kosmischen Tanz sich wiederholender naher Begegnungen miteinander verbunden. Entdeckt wurde die Gruppe 1877. Die helle blau-rote Galaxie (NGC 7320) befindet sich im Vordergrund, die anderen vier Galaxien (NGC 7317, NGC 7318A, NGC 7318B und NGC 7319) befinden sich dahinter. „Hubble“ beobachtete die Galaxiengruppe 2009. © NASA, ESA, and G. Bacon, J. DePasquale, F. Summers, and Z. Levay (STScI); Acknowledgement: CFHT/Coelum, J. Cuillandre, and G. Anselmi
Die „Webb“-Version der Formation „Stephan‘s Quintett“. Auch hier liefert das neue Weltraumteleskop neue Einblicke, neue Daten und zeigt im Hintergrund zahlreiche Galaxien, die nie zuvor beobachtet wurden.
Die „Webb“-Version der Formation „Stephan‘s Quintett“. Auch hier liefert das neue Weltraumteleskop neue Einblicke, neue Daten und zeigt im Hintergrund zahlreiche Galaxien, die nie zuvor beobachtet wurden. © NASA, ESA, CSA, STScI
NGC 3132 (Südlicher Ringnebel) ist ein planetarischer Nebel, der einen sterbenden Stern umgibt. Er ist etwa 2000 Lichtjahre von der Erde entfernt, sein Durchmesser beträgt etwa ein halbes Lichtjahr. „Hubble“ hat diesen Nebel im Jahr 1998 abgelichtet.
NGC 3132 (Südlicher Ringnebel) ist ein planetarischer Nebel, der einen sterbenden Stern umgibt. Er ist etwa 2000 Lichtjahre von der Erde entfernt, sein Durchmesser beträgt etwa ein halbes Lichtjahr. „Hubble“ hat diesen Nebel im Jahr 1998 abgelichtet. © The Hubble Heritage Team (STScI/AURA/NASA)
Dieses Bild, das „Webb“ vom südlichen Ringnebel aufgenommen hat, wurde mit Daten des Instruments „MIRI“ (Mid-Infrared Instrument“) erstellt.
Dieses Bild, das „Webb“ vom südlichen Ringnebel aufgenommen hat, wurde mit Daten des Instruments „MIRI“ (Mid-Infrared Instrument“) erstellt. © NASA, ESA, CSA, STScI
Der südliche Ringnebel wurde vom „Webb“-Teleskop aufgenommen. In diesem Fall vom Instrument „NIRCam“ (Near-Infrared Camera). Zu sehen sind extreme Details – neben und hinter dem planetarischen Nebel sind außerdem Galaxien zu sehen.
Der südliche Ringnebel wurde vom „Webb“-Teleskop aufgenommen. In diesem Fall vom Instrument „NIRCam“ (Near-Infrared Camera). Zu sehen sind extreme Details – neben und hinter dem planetarischen Nebel sind außerdem Galaxien zu sehen. © NASA, ESA, CSA, STScI
Den Exoplaneten WASP-96 b hatte das „Hubble“-Weltraumteleskop bisher nicht im Visier. Der Exoplanet besteht hauptsächlich aus Gas. Er ist etwa 1150 Lichtjahre von der Erde entfernt und umkreist seinen Stern etwa alle 3,4 Tage. Er hat etwa die Hälfte der Masse von Jupiter und wurde 2014 entdeckt. (Künstlerischer Darstellung)
Den Exoplaneten WASP-96 b hatte das „Hubble“-Weltraumteleskop bisher nicht im Visier. Der Exoplanet besteht hauptsächlich aus Gas. Er ist etwa 1150 Lichtjahre von der Erde entfernt und umkreist seinen Stern etwa alle 3,4 Tage. Er hat etwa die Hälfte der Masse von Jupiter und wurde 2014 entdeckt. (Künstlerischer Darstellung) © imago/ZUMA Wire
Das „James Webb“-Weltraumteleskop hat herausgefunden, wie die Atmosphäre des Exoplaneten WASP-69 b zusammengesetzt ist. Obwohl es ein sehr heißer Planet ist, hat „Webb“ Wasserdampf sowie Hinweise auf Wolken und Dunst gefunden.
Das „James Webb“-Weltraumteleskop hat herausgefunden, wie die Atmosphäre des Exoplaneten WASP-69 b zusammengesetzt ist. Obwohl es ein sehr heißer Planet ist, hat „Webb“ Wasserdampf sowie Hinweise auf Wolken und Dunst gefunden. © NASA, ESA, CSA, and STScI

Weitere Daten des „James Webb“-Weltraumteleskops müssen nun zeigen, ob die beiden neu entdeckten Galaxien tatsächlich so alt sind, wie die Forschenden annehmen. Sollten die Forschenden um Naidu recht haben, werden die Galaxien sicherlich bald in den Fokus der Forschung rücken. (tab)

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