Richtig planen

Urlaub in Sicht: So können Sie die Brückentage 2025 nutzen

  • schließen

Wer seine Urlaubstage optimal ausnutzen und viel freie Zeit am Stück gewinnen will, kann 2025 zahlreiche Brückentage nutzen.

Kaum ist der Sommerurlaub vorbei, denken viele schon an die Urlaubsplanung für das kommende Jahr. Denn klar muss man sich zum Beispiel mit den Kollegen im Job abstimmen, wer zu welchen Ferienzeiten freinimmt. Viele Beschäftigte legen dabei gerne ein paar Urlaubstage um Brückentage herum – um ihren Urlaub quasi auf einfache Art und Weise ein wenig zu verlängern. Das Portal travelcircus.de hat in einem Beitrag jetzt erklärt, wie man die Brückentage 2025 optimal nutzen kann. Hier einige Beispiele:

Mehr vom Urlaub: Wie Sie die Brückentage 2025 clever nutzen

1. Jahresstart 2025: Mit zwei Urlaubstagen ins verlängerte Wochenende

Der Neujahrstag fällt 2025 auf einen Mittwoch – dadurch können sich viele Beschäftigte mit lediglich zwei Urlaubstagen ein verlängertes Wochenende gönnen. Arbeitnehmer in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt kommen kurz darauf ohnehin in den Genuss eines langen Wochenendes – sogar ohne extra Urlaubstage. Denn der 6. Januar ist in den drei Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag, das Datum fällt 2025 auf einen Montag.

2. 16 freie Tage im April 2025 mit lediglich acht Urlaubstagen

Viele wollen in der Zeit um Ostern verreisen oder die Familie in der Ferne besuchen. Wer gut vorausplant, kann das Frühjahr 2025 mit den Brückentagen im April sinnvoll nutzen. „Mit dem Karfreitag am 18. April, Ostersonntag am 20. April und Ostermontag am 21. April, lassen sich 16 freie Tage bei nur 8 eingereichten Urlaubstagen sichern“, heißt es auf travelcircus.de.

Brückentagekalender zum Downloaden

Laden Sie sich HIER den Brückentagekalender inklusive Tabelle mit allen Feiertagen kostenlos als PDF herunter und planen Sie damit Ihren Urlaub für das Jahr 2025.

3. Zwei Brückentage im Mai 2025: Je ein Urlaubstag für ein langes Wochenende

Da der 1. Mai und Christi Himmelfahrt (29. Mai) 2025 beide auf einen Donnerstag fallen, können sich viele Beschäftigte mit jeweils einem Urlaubstag ein langes Wochenende sichern, so zudem der Tipp.

4. Mehrere Feiertage im Juni 2025 in einigen Bundesländern

In einigen Bundesländern bietet sich durch den Pfingstsonntag (8. Juni), Pfingstmontag (9. Juni) und Fronleichnam (19. Juni) zudem die Chance, mit wenigen Urlaubstagen für lange Erholungsphasen zu sorgen. Wer sich auch noch zuvor das lange Wochenende Ende Mai hat sichern können und dies mit der Woche nach Pfingsten verbinden will, kann mit sechs Urlaubstagen zwölf freie Tage am Stück (29. Mai bis 9. Juni 2025) für sich herausholen.

Was gibt es Schöneres als Urlaub? Beschäftige sollten frühzeitig planen – der ein oder andere Brückentag lässt sich sinnvoll nutzen. (Archivbild/Symbolbild)

5. Kurzurlaub rund um den 3. Oktober 2025 möglich

Der Herbst könnte sich derweil für einen Kurzurlaub anbieten. Der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) fällt 2025 auf einen Freitag, und ebenso der Reformationstag am 31. Oktober (in einigen Bundesländern). „Allerheiligen am 1. November fällt 2025 leider auf einen Samstag und bietet somit keine Gelegenheit für ein verlängertes Wochenende in den betroffenen Bundesländern“, heißt es derweil in dem Beitrag von Travelcircus. Allerdings biete der Buß- und Bettag am 19. November eine Ausnahme: „In Sachsen kann man mit nur zwei Urlaubstagen insgesamt fünf freie Tage genießen.“

6. Weihnachten 2025: Acht freie Tage zwischen den Jahren mit nur drei Urlaubstagen

Viele Arbeitnehmer dürften sich 2025 zudem darüber freuen, dass der erste und zweite Weihnachtsfeiertag auf einen Donnerstag und Freitag fallen. Dadurch ergibt sich bereits ohne eingereichte Urlaubstage für viele ein langes, freies Wochenende. Um die Feiertage herum bietet sich für viele eine längere Auszeit an. Beispiel: Wer drei (oder je Regelung für den 24. Dezember entsprechend viele) Urlaubstage nimmt, kann – vom 20. bis 28. Dezember 2025 – neun freie Tage am Stück für sich herausholen.

Nichts verpassen: Alles rund ums Thema Karriere finden Sie im regelmäßigen Karriere-Newsletter unseres Partners Merkur.de.

Zehn der schönsten deutschen Kleinstädte – Perfekt für einen Tagesausflug

Die Rur fließt zwischen den Fachwerkhäusern in Monschau hindurch.
Ein historischer Stadtkern, prächtige Fachwerkhäuser und regionale Köstlichkeiten machen das im Rurtal gelegene Monschau zu einem tollen Ausflugsziel. In den verwinkelten Gassen laden Boutiquen und Galerien zum Shoppen und Flanieren ein, während sich in Museen wie der Historischen Senfmühle oder der Monschauer Glashütte mehr über die Kultur und Kulinarik der Stadt erfahren lässt. Im 18. Jahrhundert war Monschau übrigens für seine Tuchindustrie bekannt. Wer mehr darüber erfahren möchte, sollte dem Roten Haus einen Besuch abstatten – es war einst der Stammsitz einer bedeutenden Tuchmacherfamilie.  © Pond5 Images/Imago
Burg Meersburg in der gleichnamigen Stadt
Wer am Bodensee unterwegs ist, sollte unbedingt einen Ausflug nach Meersburg miteinplanen. Die Stadt liegt von Weinbergen umrahmt direkt am Ufer des Sees und seine verwinkelten Gassen eignen sich perfekt für einen Spaziergang. Ihr Wahrzeichen ist die gleichnamige mittelalterliche Burg, die als älteste Wohnburg Deutschlands gilt. Außerdem sollten sich Besucher das Neue Schloss nicht entgehen lassen, welches durch seine barocke Architektur besticht.  © Markus Hermenau/Imago
Markusturm in Rothenburg ob der Tauber
Das mittelfränkische Rothenburg ob der Tauber ist aufgrund seiner gut erhaltenen Fachwerkhäuser ein wahrer Touristenmagnet – Ausflügler von nah und fern zieht es in die Kleinstadt, um in eine vergangene Zeit einzutauchen. Nicht nur die Häuserfassaden sind jedoch sehenswert, sondern auch das Mittelalterliche Kriminalmuseum oder das Weihnachtsmuseum von Käthe Wohlfahrt.  © Peter Widmann/Imago
Panorama der Stadt Cochem an der Mosel
Fans historischer Altstädte kommen auch in Cochem voll auf ihre Kosten. Noch heute sind Bestandteile der alten Stadtmauer vorhanden, darunter das Enderttor, welches zusammen mit dem Häuschen des Torwärters noch vollständig erhalten ist. Weitere Highlights sind das barocke Rathaus, der Bockbrunnen an der Moselpromenade und natürlich die Reichsburg Cochem, die über der Stadt thront.  © Alexander Ludwig/Imago
Altstadtansicht von Mölln mit Sankt Nicolaikirche und Schulsee
Mölln ist für seinen Eulenspiegel-Kult bekannt – hier soll nämlich der berühmte Volksnarr Till Eulenspiegel im 14. Jahrhundert seinen Lebensabend verbracht haben. Viele Orte in der Stadt erinnern an den Schalk: der Eulenspiegel-Brunnen, das Eulenspiegel-Museum und Stadtführer im Eulenspiegel-Kostüm. Auf eine entsprechend lange Geschichte blickt Mölln daher auch zurück – über 800 Jahre alt ist die Stadt und 77 Häuser und Ensembles stehen unter Denkmalschutz. Auf dem historischen Marktplatz befindet sich obendrein das zweitälteste Rathaus Schleswig-Holsteins.  © S. Ziese/Imago
Die historische Bäderbahn Molli in der Altstadt von Bad Doberan
Bad Doberan diente dem Mecklenburger Hof früher als Sommerresidenz, was heute noch an den zahlreichen Villen und herrschaftlichen Bauwerken zu erkennen ist. Nobel ist allerdings auch der Stadtteil Heiligendamm an der Ostseeküste, der 1793 als erstes deutsches Seebad gegründet würde. Hier suchte früher der europäische Hochadel nach Erholung und auch heute noch lockt der Ort zahlreiche Sommerurlauber an. Bad Doberan und Heiligendamm sind durch die historische Bäderbahn Molli verbunden, die sich durch die Altstadt schlängelt.  © Heiko Kueverling/Imago
Altmarkt und Stadtkirche St. Georg in der Stadt Schmalkalden
Wer von Fachwerkhäusern nicht genug bekommen kann, ist in der Kleinstadt Schmalkalden in Thüringen genau richtig. Die Häuser der historischen Altstadt sind liebevoll restauriert, die schmalen Gassen mit ihren Boutiquen und Cafés laden zum entspannten Flanieren ein. Bedeutend ist auch das Renaissanceschloss Wilhelmsburg, in dem Besucher einen Blick auf prächtige Wandmalereien und Stuckaturen werfen können.  © H.Tschanz-Hofmann/Imago
Die legendäre Drosselgasse in der Weinstadt Rüdesheim am Rhein
Die romantische Altstadt von Rüdesheim am Rhein lockt Touristen aus aller Welt an – allein in der berühmten Drosselgasse mit ihren Weinschenken, Bierlokalen und Souvenirläden tummeln sich jährlich rund drei Millionen Besucher. Bekanntheit erlangte die Kleinstadt vor allem durch den ältesten deutschen Weinbrand, Asbach, sowie seiner Weinkultur. Die Weinregion Rheingau zählt zu den kleinsten Anbaugebieten in Deutschland, ist dadurch aber nicht weniger bedeutend. Ausflügler können neben einer Weinverkostung aber auch eines der zahlreichen Museen besuchen – zum Beispiel das Spielzeugmuseum oder das Mittelalterliche Foltermuseum.  © Arnulf Hettrich/Imago
Blick auf die Stadt Mittenwald in Bayern
Zwischen Wetterstein, Kranzberg und Karwendel gelegen befindet sich in Oberbayern das malerische Mittenwald. Aktivurlauber können hier wunderbar einen Ausflug in die Berge unternehmen und die idyllische Natur des oberen Isartals genießen. Doch auch die Stadt selbst ist absolut sehenswert: Sie zeichnet sich durch Hausfassaden aus, die mit bunten Bildern verziert sind, auch Lüftlmalereien genannt. Bekannt ist Mittenwald zudem für den Geigenbau, der hier seit drei Jahrhunderten als Handwerk betrieben wird. Seine Geschichte lässt sich im örtlichen Geigenbaumuseum erfahren. © Rico Ködder/Imago
Fachwerkhäuser in der Altstadt von Bacharach
Im Kulturerbe Oberes Mittelrheintal befindet sich das idyllische Städtchen Bacharach. Mit seinen malerischen Gassen und den wunderschönen Fachwerkhäusern war es bei vielen bekannten Schriftstellern und Künstlern wie Victor Hugo, Clemens Brentano oder William Turner Quelle der Faszination – nicht umsonst wird die Stadt auch als heimliches Zentrum der Rheinromantik bezeichnet. Ausflügler sollten bei einem Besuch einen Abstecher zur Burg Stahleck und der gotischen Wernerkapelle machen. © Volker Preußer/Imago

Bei der Urlaubsplanung auf regionale Brückentage achten

Das Portal Urlaubsguru.de verweist ebenfalls auf die je nach Bundesland oder Region spezifischen Feiertage, die man bei der Urlaubsplanung 2025 im Blick haben sollte. Beispiel: Jedes Jahr am 15. August wird Mariä Himmelfahrt gefeiert, ein gesetzlicher Feiertag in den katholischen Teilen von Bayern und dem Saarland – 2025 fällt das Datum auf einen Freitag. Für ganz Bayern ist unterdessen der 8. August ein normaler Arbeitstag – allerdings nicht für die Augsburger: Sie feiern an dem Tag das Hohe Friedensfest, einen bundesweit einzigartigen Feiertag; das Datum fällt 2025 auf einen Freitag.

Am 8. März ist zudem Internationaler Frauentag – seit 2019 in Berlin ein gesetzlicher Feiertag, 2023 hatte Mecklenburg-Vorpommern nachgezogen – das Datum fällt 2025 allerdings auf einen Samstag. In Thüringen gibt es mit dem Weltkindertag am 20. September seit 2019 einen zusätzlichen Feiertag – im Jahr 2025 fällt jedoch auch dieses Datum auf einen Samstag.

Rubriklistenbild: © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Kommentare