Nach Umsatzrekord

Konzern aus Baden-Württemberg will in Zukunft vor allem im Ausland investieren

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Trotz eines schwierigen Marktumfeldes erreichte der Befestigungsexperte Fischer 2023 einen Umsatzrekord. Investiert werden soll künftig aber vorrangig im Ausland.

Waldachtal - Trotz eines herausfordernden Geschäftsumfelds strebt der Befestigungsexperte Fischer nach einem Umsatzrekord im letzten Jahr auch für 2024 weiteres Wachstum an. Allerdings werden die Fortschritte durch hohe Energiekosten und bürokratische Barrieren, insbesondere in Deutschland, behindert, teilte das Unternehmen aus Waldachtal im Kreis Freudenstadt (Baden-Württemberg) am Donnerstag mit.

Für das laufende Jahr plant Fischer nur sehr zurückhaltende Investitionen. „Dabei werden alle Investitionen in die Zukunft des Unternehmens vor allem im Ausland getätigt“, heißt es von dem Unternehmen. Der Konzern, der hauptsächlich für seine Dübel bekannt ist, verfügt über 52 Landesgesellschaften in etwa 40 Ländern, macht jedoch keine Angaben zum Gewinn.

Fischer erzielte in Krisenjahr 2023 höchsten Umsatz der Firmengeschichte

Im Geschäftsjahr 2023 konnte Fischer trotz eines herausfordernden Marktumfelds einen Umsatz von 1,16 Milliarden Euro erzielen, was einen Rekord in der 75-jährigen Unternehmensgeschichte darstellt. Dies entspreche einem Zuwachs von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Dabei stellen Befestigungssysteme weiterhin den Motor für Wachstum dar.“ Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhte sich um 300 auf insgesamt 5.900 weltweit. Auch der Stuttgarter Kabelhersteller LAPP hat 2023 einen Umsatzrekord erzielt, hunderte Mitarbeiter sind am Stammsitz aber dennoch in Kurzarbeit.

Befestigungsexperte Fischer hat 2023 einen Umsatzrekord erzielt, will künftig aber vor allem im Ausland investieren.
Name Fischer Holding GmbH & Co. KG
Gründung 1948
Hauptsitz Waldachtal, Baden-Württemberg
Branche Befestigungstechnik, Konstruktionsspielzeug
Mitarbeiter 5.900 weltweit
Umsatz 1,16 Milliarden Euro

Fischer setzt unter anderem auf digitale Lösungen, wie zum Beispiel automatisiertes Bauen und vernetzte Befestigungsprodukte im sogenannten Internet der Dinge. Im Bereich der Spielwaren konnte Fischertechnik laut Angaben ein Umsatzwachstum von zehn Prozent verzeichnen und kündigte für dieses Jahr Neuerungen an. Trotz eines Wachstums von fünf Prozent im Bereich Automotive, hob der Konzern ein politisch bedingtes Problem hervor: „Da die aktuelle Bundesregierung vor allem auf E-Mobilität setzt, wirkt sich dies negativ auf die Stückzahlen in den Produktionswerken von Fischer Automotive aus.“ Dies führt zu einer geringeren Auslastung in der Produktion.

Der Redakteur Julian Baumann hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. (jul/dpa)

Rubriklistenbild: © Uli Deck/dpa

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