Interessante Unterwelt

In einer Region in Baden-Württemberg gibt es die meisten Höhlen Deutschlands

  • schließen

In der abwechslungsreichen Landschaft Baden-Württembergs gibt es viel zu entdecken – unter anderem die Region Deutschlands mit den meisten Höhlen.

Baden-Württemberg - Die Natur ist ein Spektakel für sich und es gibt allein in Baden-Württemberg viele geheimnisvolle und mystische Orte zu entdecken. Dazu zählen sicherlich auch Höhlen, die zumindest ein Stück weit etwas Unheimliches an sich haben. Aber genau das macht viele Menschen vermutlich neugierig, sodass sie das unterirdische Reich erforschen möchten.

Baden-Württemberg: Die 10 beliebtesten Ausflugsziele

Insel Mainau
Die Insel Mainau im Bodensee ist immer eine Reise wert. © Felix Kästle/dpa
Triberger Wasserfälle im Herbst
Ein Naturschauspiel bieten Deutschlands höchste Wasserfälle in Triberg. © IMAGO/imageBROKER/Franz Walter
Von links: Mercedes-Benz 300 SL Coupe (1955) Flügeltürer.,Mercedes-Benz 300 SL Roadster im Mercedes Benz Museum
Im Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum kommen Autoliebhaber auf ihre Kosten. © IMAGO/Arnulf Hettrich
Kloster Maulbronn
Ein Besuch des Klosters Maulbronn fühlt sich wie eine Zeitreise an. © McPHOTO/imago images
Die Experimenta in Heilbronn
Die Experimenta in Heilbronn ist das größte Science Center Deutschlands. © Arnulf Hettrich/imago images
Pelikan-Palaver in der Stuttgarter Wilhelma
Die Wilhelma ist ein Ausflugsziel für Groß und Klein. © Norbert_Försterling/dpa
Baumwipfelpfad auf dem Sommerberg Bad Wildbad Schwarzwald Baden-Württemberg
Der Baumwipfelpfad zeigt den Schwarzwald aus einer spektakulären Perspektive. © imageBROKER/Olaf Krüger
Blautopf-Quelle in Baden-Württemberg
Der Blautopf ist eine Karstquelle, eingebettet im Talkessel Blaubeurens. © Norbert Neetz/imago images
Eingang Europapark Rust
Mit einem Besuch in ganz Europa: Der Europapark Rust. © Mandoga Media/imago images
Die Burg Hohenzollern in Bisingen, Baden-Württemberg
Ein Touristenmagnet für Gäste aus aller Welt: Die Burg Hohenzollern. © imageBROKER/Markus Keller/imago images

Das höhlenreichste Gebiet Deutschlands ist die Schwäbische Alb

Im Ländle sind Sie diesbezüglich genau richtig. Denn hier im Südwesten gibt es das höhlenreichste Gebiet Deutschlands, nämlich die Schwäbische Alb. Die Bergkette in Baden-Württemberg, die übrigens das siebtgrößte Mittelgebirge Deutschlands ist (das größte und höchste befindet sich ebenfalls hier), hat mehr als 2000 Höhlen zu bieten. Von denen sind einige für Besucherinnen und Besucher zugänglich.

Für Sportliche ist die Laichinger Tiefenhöhle geeignet, da es dort sage und schreibe 55 Meter in die Tiefe geht. Es ist die einzige zugängliche Schachthöhle Deutschlands. Dort gibt es übrigens auch ein Höhlenmuseum, falls man sich noch mehr Informationen wünscht, als die, die eh schon auf den Tafeln innerhalb der Höhle nachzulesen sind.

Rechts ist die Charlottenhöhle bei Giengen an der Brenz zu sehen, links die Laichinger Tiefenhöhle.

In der Nähe der Laichinger Tiefenhöhle befindet sich außerdem eine Sinkhöhle, an der ein Wanderweg vorbeiführt. Es ist eine der größten Dolinen der Schwäbischen Alb, die einen Durchmesser von 50 Metern hat und zehn Meter tief ist.

Unser Baden-Württemberg-Newsletter versorgt Sie regelmäßig mit allen wichtigen News aus dem Ländle. Hier geht es zur Anmeldung.

So entstehen Höhlen

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Höhlen überhaupt entstehen? Im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb können Besucher an vielen Orten beobachten, wie sich das Wasser den Weg bahnt. Wie zum Beispiel in den zwölf Schauhöhlen, wo sich das Wasser Hohlräume geschaffen hat. Auch beeindruckende Tropfsteine sind hier zu sehen.

Auf der Alb gibt es besonders viele Höhlen, da es sich um eine Karstlandschaft handelt, die also an der Oberfläche aus Kalkstein besteht. Darin versickert das Niederschlagswasser gut, das auf seinem weiteren Weg den Kalkstein auflöst, sodass Höhlen entstehen können.

Zuletzt berichtete BW24 unter anderem auch über die größte Quelle Deutschlands, die sich in Baden-Württemberg befindet.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb | Harry Melchert/Stefan Puchner

Kommentare