Bundestagswahl

Buh-Rufe, Lacher und Absagen: die Superlative des Wahlforums der Gmünder Tagespost

+
"Und wenn Sie jetzt wählen müssten": Beim Tagespost-Wahlforum zur Bundestagswahl durften die Besucherinnen und Besucher zweimal abstimmen.
  • schließen

Gute Stimmung und eine überraschende Stimmverteilung bei der Diskussion mit Dr. Inge Gräßle, Tim-Luka Schwab, Ricarda Lang, Ruben Hühnerbein, Ruben Rupp und Nina Eisenmann.

Schwäbisch Gmünd. Es wurde viel gelacht und viel gestichelt beim Wahlforum der Gmünder Tagespost im CongressCentrum Stadtgarten. 120 Minuten zusammengefasst in Superlativen:

Die meisten Stimmen ...

... erhielt bei der Wahlumfrage unter den rund 300 Besuchern: Ricarda Lang (Grüne). In der ersten Abfrage vor der Diskussion gaben 42 Prozent der 96 Umfrageteilnehmer ihr die Stimme, in der zweiten Abfrage nach der Diskussion waren es 47 Prozent der dann 112 Teilnehmer.

Das Abstimmungsergebnis beim GT-Wahlforum. Vor der Diskussion nahmen 96 Besucherinnen und Besucher teil, nach der Diskussion 112.

Das Wahlforum der Gmünder Tagespost

GT-Podium zur Bundestagswahl
Die Kandidatinnen und Kandidaten beim Wahlforum der Gmünder Tagespost. Von links: GT-Redaktionsleiter Alexander Haag, Chefredakteur Constantin Blaß, Inge Gräßle, Ricarda Lang, Nina Eisenmann, Tim-Luka Schwab, Ruben Hühnerbein, Ruben Rupp. © Hartmut Hientzsch
GT-Podium zur Bundestagswahl
V.l. Chefredakteur Constantin Blaß, Ricarda Lang, Inge Gräßle, Ruben Rupp, Tim-Luka Schwab, Nina Eisenmann,Ruben Hühnerbein und GT-Redaktionsleiter Alexander Haag. © Hartmut Hientzsch
GT-Podium zur Bundestagswahl
Gästebegrüßung im CCS: Andrea Grötzinger (li.) und Stefan Hagel (mitte). © Hartmut Hientzsch
Die GT-Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl im CCS.
Die GT-Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl im CCS. © Hartmut Hientzsch
GT-Podium zur Bundestagswahl
Die GT-Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl im CCS. © Hartmut Hientzsch
GT-Podium zur Bundestagswahl
v.l. Tim-Luk Schwab, Nina Eisenmann, Ruben Hühnerbein. © Hartmut Hientzsch
GT-Podium zur Bundestagswahl
V.l. Constantin Blaß, Ricarda Lang, Inge Gräßle. © Hartmut Hientzsch
GT-Podium zur Bundestagswahl
Tim-Luka Schwab und Nina Eisenmann. © Hartmut Hientzsch
GT-Podium zur Bundestagswahl
GT-Podium zur Bundestagswahl © Hartmut Hientzsch
Die Kandidatinnen und Kandidaten auf der Bühne.
V.l. Chefredakteur Constantin Blaß, Ricarda Lang, Inge Gräßle, Ruben Rupp, Tim-Luka Schwab, Nina Eisenmann,Ruben Hühnerbein und GT-Redaktionsleiter Alexander Haag. © Hartmut Hientzsch
v.l. Ricarda Lang, Inge Gräßle, Ruben Rupp.
v.l. Ricarda Lang, Inge Gräßle, Ruben Rupp. © Hartmut Hientzsch
v.l. Nina Eisenmann, Ruben Hühnerbein, GT-Redaktionsleiter Alexander Haag.
v.l. Nina Eisenmann, Ruben Hühnerbein, GT-Redaktionsleiter Alexander Haag. © Hartmut Hientzsch
Ruben Rupp (AfD, vierter von links)
Ruben Rupp (AfD, vierter von links) © Hartmut Hientzsch
Die GT-Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl im CCS.
Die GT-Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl im CCS. © Hartmut Hientzsch
Tim-Luka Schwab (SPD)
Ruben Rupp, Tim-Luka Schwab und Nina Eisenmann. © Hartmut Hientzsch
GT-Podium zur Bundestagswahl
V.l. Chefredakteur Constantin Blaß, Ricarda Lang, Inge Gräßle, Ruben Rupp, Tim-Luka Schwab, Nina Eisenmann,Ruben Hühnerbein und GT-Redaktionsleiter Alexander Haag. © Hartmut Hientzsch
Die GT-Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl im CCS.
Die GT-Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl im CCS. © Hartmut Hientzsch

Die meisten Buh-Rufe ...

... bekam Ruben Rupp (AfD). Als er sagte, die AfD wolle ein Land, „wo man nicht Angst haben muss, dass die eigene Tochter einer Straftat zum Opfer fällt“.

Die lautesten Lacher ...

... gab es für Tim-Luka Schwab (SPD). „Olaf Scholz muss Bundeskanzler werden“, forderte er und meinte auf das folgende Gelächter: „Hey, es ist mein Job, ihn zu verteidigen.“

Die meisten Publikumsfragen ...

... gingen an Ruben Rupp. Etwa, wie er integrierte ausländische Mitbürger angesichts der aggressiven Stimmung hier schützen will. Mit einer geordneten Migrationspolitik, antwortete dieser.

Die meisten Seitenhiebe ...

... teilte Tim-Luka Schwab aus. Er sagte auf die Frage, warum die SPD in der Regierung kaum Bürokratie abgebaut habe: „Nachdem die Ampelkoalition leider sehr überraschend zusammengebrochen ist, nachdem Christian Lindner sich destruktiv verhalten hat ...“.

Die häufigste Absage ...

... kam von Inge Gräßle (CDU): Nein, die CDU werde nicht mit der AfD koalieren.

Am meisten verwirrt ...

... war Nina Eisenmann (Linke). Auf die Frage, ob Vermögen ab einer Million Euro auch dann extra besteuert werden soll, wenn es Betriebsvermögen ist, meinte sie: „Ja, dann auch“ – und schob nach einem Blick in ihre Unterlagen schnell nach: „Äh, nein, dann nicht."

Kommentare