Gute Stimmung und eine überraschende Stimmverteilung bei der Diskussion mit Dr. Inge Gräßle, Tim-Luka Schwab, Ricarda Lang, Ruben Hühnerbein, Ruben Rupp und Nina Eisenmann.
Schwäbisch Gmünd. Es wurde viel gelacht und viel gestichelt beim Wahlforum der Gmünder Tagespost im CongressCentrum Stadtgarten. 120 Minuten zusammengefasst in Superlativen:
Die meisten Stimmen ...
... erhielt bei der Wahlumfrage unter den rund 300 Besuchern: Ricarda Lang (Grüne). In der ersten Abfrage vor der Diskussion gaben 42 Prozent der 96 Umfrageteilnehmer ihr die Stimme, in der zweiten Abfrage nach der Diskussion waren es 47 Prozent der dann 112 Teilnehmer.
... bekam Ruben Rupp (AfD). Als er sagte, die AfD wolle ein Land, „wo man nicht Angst haben muss, dass die eigene Tochter einer Straftat zum Opfer fällt“.
Die lautesten Lacher ...
... gab es für Tim-Luka Schwab (SPD). „Olaf Scholz muss Bundeskanzler werden“, forderte er und meinte auf das folgende Gelächter: „Hey, es ist mein Job, ihn zu verteidigen.“
Die meisten Publikumsfragen ...
... gingen an Ruben Rupp. Etwa, wie er integrierte ausländische Mitbürger angesichts der aggressiven Stimmung hier schützen will. Mit einer geordneten Migrationspolitik, antwortete dieser.
Die meisten Seitenhiebe ...
... teilte Tim-Luka Schwab aus. Er sagte auf die Frage, warum die SPD in der Regierung kaum Bürokratie abgebaut habe: „Nachdem die Ampelkoalition leider sehr überraschend zusammengebrochen ist, nachdem Christian Lindner sich destruktiv verhalten hat ...“.
Die häufigste Absage ...
... kam von Inge Gräßle (CDU): Nein, die CDU werde nicht mit der AfD koalieren.
Am meisten verwirrt ...
... war Nina Eisenmann (Linke). Auf die Frage, ob Vermögen ab einer Million Euro auch dann extra besteuert werden soll, wenn es Betriebsvermögen ist, meinte sie: „Ja, dann auch“ – und schob nach einem Blick in ihre Unterlagen schnell nach: „Äh, nein, dann nicht."