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Hunderte Mitarbeiter des Technologiekonzerns Schott bleiben auch im neuen Jahr in Kurzarbeit. Ursprünglich sollte die Maßnahme nur bis Ende 2023 andauern.
Stuttgart/Mainz - Der Technologiekonzern Schott setzt die Kurzarbeit an seinen Standorten in Mainz (Rheinland-Pfalz) und Mitterteich (Bayern) fort. Im Oktober letzten Jahres kündigte das Unternehmen an, rund 620 der etwa 3.300 Mitarbeiter am Hauptsitz in Mainz und über 700 der ungefähr 1300 Angestellten am bayrischen Standort Mitterteich in Kurzarbeit zu versetzen. Diese Maßnahme, die ursprünglich bis Ende 2023 geplant war, wird nun erst einmal weitergeführt, wie ein Sprecher von Schott am Dienstag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Mainz bestätigte.
Schott begründet Kurzarbeit mit Nachfragerückgang und Inflation
An den beiden Standorten könnten jedoch individuelle Anpassungen vorgenommen werden, so der Sprecher. In einigen Bereichen könnte die Kurzarbeit eventuell erhöht, in anderen reduziert werden. Schott hatte die Einführung der Kurzarbeit unter anderem mit einem starken Rückgang der Nachfrage nach Küchen- und Haushaltsgeräten nach einem Boom während der Corona-Pandemie begründet. Zudem habe die Inflation die Nachfrage weiter gedämpft.
Auch in Baden-Württemberg mussten mehrere Unternehmen große Teile ihrer Belegschaft zum Jahresende in Kurzarbeit schicken. Bei Maschinenbauer Liebherr sind in Biberach 1.000 Mitarbeiter betroffen und auch Textilkonzern Groz-Beckert hat zum 1. Januar für 2.200 Angestellte am Hauptsitz in Albstadt Kurzarbeit angemeldet.
Der Redakteur Julian Baumann hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft.
