VonKuno Staudenmaierschließen
Warum der 58-jährige Bernhard Feifel, Ortsvorsteher von Weiler, nach 25 Jahren Kommunalpolitik aufhört.
Schwäbisch Gmünd-Weiler. Die Dorfentwicklung zieht sich wie ein roter Faden durch die Zeit der kommunalpolitischen Aktivitäten von Bernhard Feifel in Weiler. 25 Jahre gehört der 58-Jährige dem Ortschaftsrat an, seit zehn Jahren ist er mittlerweile Ortsvorsteher. Nun will er sich bei der bevorstehenden Kommunalwahl nicht mehr um ein Amt bewerben. „Ich werde mich aber weiterhin in Weiler einbringen“, sagt Bernhard Feifel, der auch aus gesundheitlichen Gründen einen Gang zurückschalten will.
Die arbeitsintensivsten Jahre für Bernhard Feifel aus Weiler
Besonders arbeitsintensiv waren für ihn die Jahre als Ortsvorsteher. An vielen Stellen galt es, anzupacken. Eine wichtige Errungenschaft sei der Anschluss des Stadtteils an die Landeswasserversorgung. In trockenen Jahren hatte es zuvor an einigen Stellen im Ort immer wieder Engpässe gegeben. Auch die Dorfplatzgestaltung hat Weiler weitergebracht, dabei geht es nicht nur um den schöneren Anblick, sondern auch um die Dorfgemeinschaft. Ehrenamtliche pflegen diesen Platz.
Aktuell beschäftigt man sich in Weiler mit dem Neuau des Dorfhauses samt Feuerwehr, Bezirksamt und Kulturräumen. Mit den Planungen für „Unterm Bilsen III“ gibt es künftig auch wieder Möglichkeiten, im Ort zu bauen.
Bernhard Feifel aus Weiler bleibt dem Forst erhalten
Bernhard Feifel wird sich nicht aus der Öffentlichkeit zurückziehen. „Der Wald ist mein Hobby“, sagt er. Dafür bringt er sich unter anderem als Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Hornberg ein und ist in überörtlichen Gremien vertreten.
Kommunalwahlen im Juni
Die nächsten Kommunalwahlen in Baden-Württemberg sind am Sonntag, 9. Juni 2024. Bei diesen wählen Bürgerinnen und Bürger den Gemeinderat, den Ortschaftsrat und den Kreistag für die nächsten fünf Jahre. Parteien und Listen suchen bereits seit vielen Monaten nach geeigneten Kandidaten.
