Autozulieferer schließt Werk in Baden-Württemberg – 350 Mitarbeiter betroffen
VonDavid Frey
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Autozulieferer Magna wird sein Werk in Rosenberg schließen. Es ist der nächste Standort in Baden-Württemberg, der dem Sparplan zum Opfer fällt.
Rosenberg - Der kanadisch-österreichische Automobilzulieferer Magna, mit mehr als 168.000 Mitarbeiter einer der größten der Welt, plant, das Werk in Rosenberg im Neckar-Odenwald-Kreis bis zum Ende des Jahres 2026 zu schließen. Dies wurde nach einer Betriebsversammlung am Montag (14. Oktober) bekannt.
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Magna schließt mit Rosenberg nach Dürbheim das zweite Werk in Baden-Württemberg
Die Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) berichtet, dass die genaue Anzahl der Mitarbeiter, die ihre Arbeitsplätze verlieren werden, noch ungewiss sei. Aktuell sind etwa 350 Mitarbeiter in der Magna Powertrain-Fabrik beschäftigt. Die noch offenen Aufträge sollen bis zur geplanten Schließung Ende kommenden Jahres abgeschlossen werden. Laut RNZ verfolgt das Unternehmen den Plan, ab 2025 bereits 100 Arbeitsplätze zu streichen. Zusätzlich ist die Ausarbeitung eines „Freiwilligenprogramms“ und eines Sozialplans vorgesehen.
Mit Rosenberg schließt Magna den nächsten Standort in Baden-Württemberg. Zu Beginn des Jahres hatte der Autozulieferer bereits die Schließung seiner Produktionsstätte in Dürbheim (Kreis Tuttlingen) angekündigt. Weitere Standorte der Magna Powertrain-Sparte in Deutschland befinden sich in München (Bayern), Neuenstein, St. Georgen, Untergruppenbach (alle in Baden-Württemberg) und Roitzsch (Sachsen-Anhalt). Letzterer ist jedoch bereits in der Endphase der Schließung, während eine Fabrik in Köln (Nordrhein-Westfalen) bereits geschlossen wurde.