Firma Hirschfänger präsentiert Arbeit im Gemeinderat

Werbeagentur poliert Wiesseer Image auf - Eröffnung Badehaus erst 2020

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Neue Optik, neue Werbesprüche: Auch dieses Plakat an der Abzweigung zum Wiesseer Badepark stammt von der Marketing-Agentur.
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Die Werbeagentur Hirschfänger soll auch künftig den Badepark und das neue Badehaus von Bad Wiessee vermarkten. Die Gemeinde ist mit der Arbeit zufrieden. Bis das Badehaus eröffnen kann, dauert es allerdings länger als geplant.

Bad Wiessee – Bad Wiessee steuert mit seinem Badehaus auf eine neue Ära zu. Dazu gehört es auch, das angestaubt wirkende Image des Kurortes frisch aufzupolieren. Zuständig dafür ist die in München ansässige Agentur Hirschfänger, die im Sommer 2018 das Marketing für das neue Jodschwefelbad und den benachbarten Badepark übernommen hat. Geschäftsführer Felix Ranft stellte die Ergebnisse der Arbeit jetzt im Gemeinderat vor. Am Rande wurde auch klar: Der Zeitpunkt der Eröffnung des Jodbads verschiebt sich von 2019 auf Anfang 2020.

„Wir hatten zwischendurch Terminprobleme mit den Gewerken“, erklärt Rathaus-Geschäftsleiter Hilmar Danzinger auf Nachfrage. Die Verzögerungen habe man mittlerweile „halbwegs eingefangen“, dennoch wird die offizielle Eröffnung des neuen Jodschwefelbades jetzt erst für Anfang 2020 angepeilt. Angesichts der Größe des Projekts sei diese Verzögerung aber überschaubar, betont Danzinger.

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Auch für die Marketing-Experten der Firma Hirschfänger bedeutet das: umdisponieren. Die Plakate, die bereits von der nahenden Eröffnung künden, mussten nun von 2019 auf 2020 abgeändert werden. Ein solch großformatiges Werbeplakat hing bis vor Kurzem noch am nördlichen Ortseingang von Bad Wiessee. „Die Plakate sollen zeigen: Wir sind stolz auf das, was kommt“, erläuterte Ranft im Gemeinderat. Auch entsprechende Flyer fürs Jodbad wurden bereits erstellt, zudem ein Banner für den Bauzaun entwickelt. Geplant sei, schon während der Bauphase bestimmte Personengruppen – zum Beispiel Ärzte, Physiotherapeuten oder auch Architektur-Studenten – in das von Matteo Thun entworfene Bad einzuladen. „Die sollen das Thema inhalieren“, erklärte Ranft.

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Auch was den Badepark anbelangt, hat Hirschfänger die Image-Kampagne auf komplett neue, moderne Füße gestellt. „Da musste von Grund auf etwas passieren“, betonte Ranft. Nun gibt es neben einem neuen Logo auch neue Flyer, neue Werbeplattformen und -sprüche („Schlechtwettertage haben bei uns 90 Grad“ oder „Wasserratten willkommen – bei uns ist immer Sommer“). Auch die Homepage wurde zeitgemäß gestaltet und steht kurz vor der Freischaltung.

Der amtierende Bürgermeister Robert Huber (SPD) zeigte sich zufrieden. „Das Ganze ist jetzt erheblich frischer“, sagte er. Das richtige Marketing sei mindestens 50 Prozent der Miete. Die Gemeinde, so empfahl er, sollte sich weiter auf diesem Weg bewegen. Der gesamte Gemeinderat sah es genauso: Einhellig stimmte das Gremium einer Vertragsverlängerung mit der Agentur Hirschfänger zunächst bis 30. Juni 2019 zu. 5000 Euro pro Monat bezahlt die Gemeinde für die Dienste, die ab dem zweiten Halbjahr dieses Jahres dann wohl noch intensiver in Anspruch genommen werden.

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