VonDieter Dorbyschließen
Damit Miesbach den Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) wieder los wird, braucht es eine konsequente Bekämpfung. Ein Kommentar von Merkur-Redakteur Dieter Dorby.
Mit dem Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) hat sich die Stadt Miesbach eine wirkliche Plage eingehandelt. Der ALB ist in der Lage, innerhalb weniger Jahre viele Bäume zu schädigen und zu vernichten. Sein Verbreitungspotenzial ist laut der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) enorm.
Dass die Stadt der LfL im Stadtrat ein Forum geboten hat, um Ausmaß und Hintergründe öffentlich darstellen zu können, war die richtige Entscheidung. So hatten viele betroffene Bürger die Möglichkeit, sich aus erster Hand zu informieren. Dass dies gelungen ist, zeigte der Applaus am Schluss.
Lesen Sie auch: So wurde der ALB zur weltweiten Plage
Umso wichtiger ist es nun, die EU-Vorschriften konsequent umzusetzen, um den ALB zu stoppen. Auch wenn Fällungen und Verbringungsverbote wehtun: Dieser Schaden ist weniger schmerzhaft als die Ausbreitung des Schädlings.
ddy
