Als Mitbringsel gedacht

Wie süß: „Tölzer Schokolade“ neu im Handel

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Stellten das Produkt vor: (v. li.) Barbara Rösch-Rupp (Steuerungsgruppe Fair-Trade), Gudrun Schroth (Eine-Welt-Laden) und Kurdirektorin Brita Hohenreiter.
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Bad Tölz präsentiert sich künftig von seiner süßen Seite. Die neue „Tölzer Schokolade“ wurde jetzt im Rahmen eines Pressetermins vorgestellt.

Bad Tölz – Die Idee wurde im Februar bei einem Treffen der Steuerungsgruppe „Fair-Trade- Stadt“ geboren, sagte Kurdirektorin Brita Hohenreiter. „Wir waren uns einig, dass wir gerne eine Tölzer Schokolade kreieren wollen, die fair gehandelt ist.“ Einzigartige Mitbringsel, die keine Massenware sind, seien immer sehr beliebt. „Sei es bei Gästeehrungen oder auch anderen Anlässen. Das ist eine tolle Sache.“

Man habe damit kalkuliert, dass Geschenke immer benötigt werden, sagte Barbara Rösch-Rupp von der Steuerungsgruppe. „Der Schwerpunkt liegt auf dem fairen Handel.“ Bei anderen Städten habe man sich inspirieren lassen. „Die haben teilweise Auflagen von 5000 bis 10 000 Stück“, sagte Rösch-Rupp. Das gebe ihr ein gutes Gefühl für das eigene Produkt, wenngleich man mit 200 Stück erst einmal vorsichtig angefangen habe. Das habe aber auch den Vorteil, dass die Schokolade stets frisch sei, so Rösch-Rupp.

Die Etiketten wurden von Grafikerin Anja Zoelch entworfen. Auf den Tafeln, die in den Sorten Vollmilch oder dunkle Schokolade erhältlich sind, ist die Tölzer Marktstraße zu sehen sowie der Aufdruck „Tölzer Schokolade“.

Die Etiketten wurden in Handarbeit von Mitarbeitern des Weltladens aufgeklebt. „Wir hatten dann gleich die ersten Anfragen“, berichtet Gudrun Schroth vom Arbeitskreis Eine Welt.

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Der Preis für die Tafeln wurde mit 1,90 Euro bewusst niedrig gehalten. „Es ging uns weniger um große Summen, als darum, den Fair-Trade-Gedanken zu verbreiten“, sagte Hohenreiter.

Der fair gehandelte Kakao für die Schokolade kommt unter anderem aus Paraguay und der Dominikanischen Republik. Verarbeitet wurde Milch von der Molkerei Berchtesgadener Land.

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Erhältlich ist die Schokolade in der Hauptstelle der Tourist-Information sowie im Heimatwerk neben anderen Produkten aus der Region. Weitere Verkaufsstellen sind angedacht, etwa in Bäckereien, Cafés oder im Einzelhandel. Wenn es gut läuft, dann wird die Tölzer Schokolade bald fest zu den möglichen Mitbringseln aus dem Kurort zählen. 

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