VonWolfgang Schnetzschließen
Werden am Flughafen München statt der dritten Startbahn erst mal Solarpanels installiert? Das jedenfalls plant nun Staatsminister Florian Herrmann mit Partnern.
Landkreis Freising – Dieser Plan, mit dem Staatsminister Florian Herrmann (CSU) am Freitagnachmittag herausrückte, dürfte für Aufsehen sorgen: Solarpanele sollen, wenn es nach dem Leiter der Staatskanzlei geht, auf dem Areal am Flughafen München aufgestellt werden, das bis dato für die Anlage einer dritten Startbahn gedacht ist.
Solar-Projekt am Flughafen München: „Erste Planungen erstellt“
In einer Pressekonferenz an diesem Sonntag, 1. Oktober, will Herrmann näher über die „Konzept-Idee“ informieren, die er „gemeinsam mit den Expertinnen und Experten der Memodo GmbH und der Emondo GmbH“ – zwei Münchner Firmen, die Photovoltaik und Speichersysteme anbieten – entwickelt habe. Herrmann schreibt: „Solarpanels statt einer dritten Startbahn. Das ist unsere Idee hinter MUC solaris zur sinnvollen Nutzung der Fläche am Flughafen München, die einmal für den Bau der dritten Startbahn vorgesehen war. Wir haben die Idee durchdacht, Möglichkeiten ausgelotet und erste Planungen erstellt.“
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Mit seinem Plan legt der Minister in Sachen „Die dritte Startbahn ist Geschichte“ nach. Zur Erinnerung: Nach diesem Statement hatte er vor einigen Tagen viel Gegenwind insbesondere von der politischen Opposition bekommen. Die hatte dieses Statement unter anderem als Wahlkampf-Manöver bezeichnet.
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