Ab Mitte Mai wird Restmüll aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck genau untersucht. Man erhofft sich Aufschlüsse über dessen Zusammensetzung - und was im (Trenn-)System verbessert werden könnte.
Fürstenfeldbruck - Im Landkreis Fürstenfeldbruck wird ab Mitte Mai über einen Zeitraum von rund zwei Wochen eine sogenannte Restmüllsortieranalyse durchgeführt. Das teilt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises mit, nachdem im Kreistag ein entsprechender Beschluss gefallen war.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) hat das INFA-Institut in Ahlen mit der Durchführung der Untersuchung beauftragt. In verschiedenen Städten und Gemeinden des Landkreises werden Stichproben aus dem Restmüll entnommen. Anschließend wird die Zusammensetzung des Mülls an einer zentralen Sortierstation analysiert. Bei den Probennahmen werden unterschiedliche Siedlungsstrukturen, wie Großwohnanlagen, städtische Gebiete mit Mehrfamilienhausbebauung sowie Gebiete mit Ein- und Zweifamilienhäusern an der Stadtperipherie beziehungsweise im ländlichen Raum berücksichtigt.
Probennahmen und Analysen erfolgen anonym und nicht haushaltsbezogen. Es ist nicht beabsichtigt, das Trennverhalten der einzelnen Haushalte zu überprüfen, so der AWB. Ziel der Untersuchung ist es vielmehr, Erkenntnisse über noch vorhandene Wertstoffpotenziale im Restmüll zu gewinnen, um daraus Informationen für die zukünftige abfallwirtschaftliche Planung im Landkreis abzuleiten.
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