Richtfest

Arzbacher Sporthalle auf der Zielgeraden

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Große Mehrzweckhalle für den kleinen Ort Arzbach: Der Rohbau des neuen Sportheims an der Kalkofenstraße ist unter Dach und Fach. Jetzt wurde das Richtfest gefeiert.

Der Rohbau der  Arzbacher Turnhalle ist unter Dach und Fach. Allerdings hat der Verein noch eine Finanzierungslücke von 300.000 Euro.

Arzbach „Alles ist unter Dach und Fach. Jetzt kann uns nichts mehr nass neigehen“, sagte Bürgermeister Alois Bauer beim „Hebauf“ für die neue Sporthalle in Arzbach. Zimmerermeister Klaus Braun jun. hatte zuvor mit dem Richtspruch seinen Dank an Bauherrn, Architekten und alle, die am Bau beteiligt waren, hoch oben vom Gerüst verkündet.

Dann ging es zum Richtfest in den Rohbau der im seitlichen Anbau des Hallenkomplexes untergebrachten Kegelbahn. Peter Willibald freute sich über das Kommen der Handwerker und Ehrengäste. Der Vorsitzende des Sportvereins Wackersberg-Arzbach (SVWA) begrüßte unter anderem Anton Lentner von der Hubertus-Altgelt-Stiftung, die das Projekt mit einer Spende über 200  000 Euro unterstützt.

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Anschließend hielt Bauer Rückschau auf die Entstehung der bislang größten Baumaßnahme für einen Verein in der Gemeinde. Bereits 2003 wurden erste Gespräche über die Notwendigkeit einer neuen Halle geführt. Nach ersten Grundstücksverhandlungen 2008 mit dem Wasserwirtschaftsamt gab es schließlich einen Flächentausch mit verschiedenen Grundeigentümern. Dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan (2013) folgten mehrere Genehmigungsverfahren, ehe Ende Mai 2017 die Baugenehmigung erteilt wurde.

Vertrag: Bürgermeister Alois Bauer (li.) und SVWA-Vorstand Peter Willibald (re.) unterzeichnen eine Vereinbarung zwischen Gemeinde und Sportverein, beobachtet von Anton Lentner von der Hubertus-Altgelt-Stiftung.

Die Baukosten sind auf 3,7 Millionen Euro veranschlagt. Mit einer erheblich höheren Summe werde nach momentanem Stand nicht gerechnet. 1,9 Millionen Euro davon hat die Gemeinde übernommen, 470 000 Euro hat der Sportverein, auch dank großzügiger Unterstützung von Spendern und Gönnern, selbst aufgebracht. Über 600 000 Euro sind an Zuschüssen zugesichert. „Noch gibt es aber eine Lücke von 300 000 Euro. Dafür ist der Verein zuständig“, so Bauer. Das ist nicht die einzige Aufgabe für die Sportler. Im Rahmen der Feier unterzeichneten Alois Bauer und Peter Willibald auch eine Vereinbarung, in der Finanzierung, Betrieb, Sporthallenordnung und vieles mehr detailliert festgeschrieben sind. Hauptsächlich aber soll die Sportstätte auch mit viel Leben gefüllt werden. Geeignet ist die Halle für Hand-, Basket- und Volleyball, Judo, Gymnastik sowie den Kegelsport. Auch von auswärtigen Vereinen können Hallenstunden gemietet werden. Bis zur Eröffnung wird freilich noch etwas Zeit vergehen. Dann wird sicherlich noch einmal kräftig gefeiert. (Hans Demmel)

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