Baureferat stellt Pläne vor

U5-Verlängerung: Erste Entwürfe für Münchens neuen Bahnhof „Baumschule Laim“

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So soll der neue U-Bahnhof an der Willibaldstraße aussehen.
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Die Verlängerung der U5 schreitet voran. Jetzt hat die Stadt die ersten Entwürfe für den ersten von drei neuen Bahnhöfen vorgestellt.

München – Schickes Silber und viel Licht: In die U5-Baustelle kommt jetzt Zug rein. Im Bezirksausschuss Laim hat die Stadt gestern Abend die ersten Entwürfe für den ersten der drei neuen Bahnhöfe vorgestellt, der an der Willibaldstraße entstehen soll. Sein Name: „Baumschule Laim

Neuer U-Bahnhof „Baumschule Laim“: Viertelpolitiker sind begeistert von den Entwürfen

Einstimmig und begeistert wurden die Pläne im Bezirksausschuss angenommen. Und besonders das Design des Architekturbüros Allmann Wappner gelobt. Die Baustelle laufe gut, hieß es von Seiten der Stadt: 2028 werde der Rohbau stehen – und die erste U-Bahn soll Mitte 2031 fahren.

Die Verlängerung der U5 vom Laimer Platz bis Pasing war bereits 2019 im Münchner Stadtrat beschlossen worden. Das Projekt gilt als erste Stufe für eine künftige Verlängerung der U5 bis ins Neubaugebiet Freiham. Denn im Münchner Westen soll ein neues Stadtviertel entstehen: 25 000 Einwohner, 15 000 Arbeitsplätze.

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U5-Verlängerung nach Pasing: Die neue Trasse soll 3,8 Kilometer lang sein

Das Werkeln für die 3,8 Kilometer lange erste Teilstrecke nach Pasing hat bereits begonnen: An der Gotthardstraße, westlich vom Laimer Platz, haben Bagger bereits den Boden aufgerissen, um die neue Röhre zu bauen. Die wird bis zur Willibaldstraße führen, wo derzeit die Arbeiten laufen. Dort ist auch der erste neue Bahnhof geplant.

Der Bahnsteig wird rund zwölf Meter unter der Oberfläche liegen und 120 Meter lang und 7,80 Meter breit sei. Je zwei Ausgänge sollen zur Kreuzung Gotthard-/Reutterstraße und zur Willibaldstraße führen. Geplant sind Aufzüge, sodass das Sperrengeschoss sowohl von der Nord- als auch von der Südseite der Gotthardstraße barrierefrei zu erreichen ist.

Berge, Seen, und echte Geheimtipps: Diese Traumorte sind nicht weit von München

Von München aus in paradiesische Natur und traumhafte Landschaften: Egal ob für einen Tagesausflug oder ein Wochenende, von der Stadt aus sind es meist nur kurze Wege bis an Orte, für die andere ins Flugzeug steigen. Wie etwa hier am Weßlinger Weiher im Landkreis Starnberg.
Von München aus in paradiesische Natur und traumhafte Landschaften: Egal ob für einen Tagesausflug oder ein Wochenende, von der Stadt aus sind es meist nur kurze Wege bis an Orte, für die andere ins Flugzeug steigen. Wie etwa hier am Weßlinger Weiher im Landkreis Starnberg.  © tz.de
Weniger bekannt als seine berühmten Verwandten: Der Weßlinger Weiher im Landkreis Starnberg. Von München per Auto oder Bahn gut zu erreichen, ist der kleine See meist ruhiger als etwa der Ammersee oder Starnberger See. Zum Baden ist er aber gut geeignet.
Weniger bekannt als seine berühmten Verwandten: Der Weßlinger Weiher im Landkreis Starnberg. Von München per Auto oder Bahn gut zu erreichen, ist der kleine See meist ruhiger als etwa der Ammersee oder der Starnberger See. Zum Baden ist er aber gut geeignet.  © tz.de
Willkommen auf dem Gut Aiderbichl in Iffeldorf. Hier gibt es viele Tiere zu bestaunen, unter anderem Nutzvieh wie Rinder, aber auch Kamele, Esel oder Pferde.
Willkommen auf dem Gut Aiderbichl in Iffeldorf. Hier gibt es viele Tiere zu bestaunen, unter anderem Nutzvieh wie Rinder, aber auch Kamele, Esel oder Pferde.  © tz.de
Das Gut ist direkt an den Osterseen am Südufer des Starnberger Sees gelegen. Nachdem man die Tiere besucht hat, kann man also noch einen Abstecher an die traumhaften Ufer der Seen wagen.
Das Gut ist direkt an den Osterlegen am Südufer des Starnberger Sees gelegen. Nachdem man die Tiere besucht hat, kann man also noch einen Abstecher an die traumhaften Ufer der Seen wagen.  © tz.de
Wer mag, kann sogar entlang von Wäldern vom Gut aus zum Südufer des Starnberger Sees spazieren. Inmitten von unberührter Natur und kleinen Bächen wird der Weg hier zum Vergnügen.
Wer mag, kann sogar entlang von Wäldern vom Gut aus zum Südufer des Starnberger Sees spazieren. Inmitten von unberührter Natur und kleinen Bächen wird der Weg hier zum Vergnügen.  © tz.de
Ja da schau her! Ein Kamel begutachtet sein Revier in der Krone Farm bei Weßling. Der Circus nennt das Areal auch die „Seniorenresidenz“ seiner Tiere. Von München nur 15 Minuten mit dem Auto entfernt können hier Natur und Tiere bestaunt werden.
Ja da schau her! Ein Kamel begutachtet sein Revier in der Krone Farm bei Weßling. Der Circus nennt das Areal auch die „Seniorenresidenz“ seiner Tiere. Von München nur 15 Minuten mit dem Auto entfernt können hier Natur und Tiere bestaunt werden.  © tz.de
Inmitten von kleinen Wäldern und Wiesen erstreckt sich die Krone-Farm nahe Weßling. Überall sind Tiere zu sehen, die teilweise im Freien oder in ihren Gehegen, oder wie hier Zelten, die Ruhe genießen.
Inmitten von kleinen Wäldern und Wiesen erstreckt sich die Krone-Farm nahe Weßling. Überall sind Tiere zu sehen, die teilweise im Freien oder in ihren Gehegen – oder wie hier in Zelten – die Ruhe genießen.  © tz.de
Freuen sich über Streicheleinheiten und Snacks: Die Tiere der Krone-Farm.
Freuen sich über Streicheleinheiten und Snacks: Die Tiere der Krone-Farm.  © tz.de
Im Hochsommer erstrahlt der Starnberger See in tiefem blau, die Wiesen sind saftig grün und der Himmel kaiserlich. Von der Ilka Höhe kann man diese Traumaussicht besonders gut genießen.
Im Hochsommer erstrahlt der Starnberger See in tiefem blau, die Wiesen sind saftig grün und der Himmel kaiserlich. Von der Ilka Höhe kann man diese Traumaussicht besonders gut genießen.  © Imago Plusphoto
Im Winter erstrahlt die Landschaft erblickt von der Ilka-Höhe oft in weiß: Schneebdeckt liegen die Wälder vor dem Starnberger See, dessen Wasser in dunkelgrau fast mystisch anmutet.
Im Winter erstrahlt die Landschaft von der Ilka-Höhe oft in weiß: Schneebdeckt liegen die Wälder vor dem Starnberger See, dessen Wasser in dunkelgrau fast mystisch anmutet. © IMAGO/Photographer: Markus Gann
Auch im Herbst einen Besuch wert: Wenn bunte Farben und Nebel die Landschaft erobern, entfaltet der Blick von der Ilka-Höhe am Starnberger See fast etwas majestätisches.
Auch im Herbst einen Besuch wert: Wenn bunte Farben und Nebel die Landschaft erobern, entfaltet der Blick von der Ilka-Höhe am Starnberger See fast etwas majestätisches.  © 5SeenLandFotografie via imago-im
Wander-Traum in Bayern: Das August-Schuster-Haus ist eine Berghütte der Sektion Bergland des Deutschen Alpenvereins. Sie liegt auf 1564 m ü. NHN Höhe in den Alpen nahe Oberammergau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen und gehört zum Ammergebirge.
Auf 1564 Metern liegt das August-Schuster-Haus. Vor allem im Sommer ist man hier wohl nicht alleine, ein Ausflug lohnt aber dennoch. © Imago xkb-photodesignx via
Wander-Traum in Bayern: Das August-Schuster-Haus ist eine Berghütte der Sektion Bergland des Deutschen Alpenvereins. Sie liegt auf 1564 m ü. NHN Höhe in den Alpen nahe Oberammergau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen und gehört zum Ammergebirge.
Wander-Traum in Bayern: Das August-Schuster-Haus ist eine Berghütte der Sektion Bergland des Deutschen Alpenvereins. Sie liegt auf 1564 m ü. NHN Höhe in den Alpen nahe Oberammergau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen und gehört zum Ammergebirge. © IMAGO/Ulrich Wagner
Fast unwirklich ragt die Skiflugschanze Oberstdorf vor der Alpen-Kulisse hervor. Im Oberallgäu, westlich von München, ist ein Besuch auf das Sport- und Naturparadies nicht weit entfernt.
Fast unwirklich ragt die Skiflugschanze Oberstdorf vor der Alpen-Kulisse hervor. Im Oberallgäu, westlich von München, ist ein Besuch auf das Sport- und Naturparadies nicht weit entfernt.  © IMAGO/imageBROKER/Walter G. Allgöwer
Ein weiteres Highlight: Der Freibergsee unterhalb der Skiflugschanze. Mit Bergen, Sport-Highlight und glasklarem Wasser hat das Auge erst einmal genug zu tun.
Ein weiteres Highlight: Der Freibergsee unterhalb der Skiflugschanze. Mit Bergen, Sport-Highlight und glasklarem Wasser hat das Auge erst einmal genug zu tun.  © imageBROKER/Martin Siepmann via www.imago-images.de
Natur- und Landschaftsspektakel nahe München: Blick über die Burgruine Hohenfreyberg und Eisenberg nach Osten, im Hintergrund in der Mitte der Säuling (2047 m). Die Burg Hohenfreyberg bildet zusammen mit der direkt gegenüber liegenden Burg Eisenberg eine weithin sichtbare Burgengruppe im südlichen Allgäu, etwa vier Kilometer nördlich von Pfronten im Landkreis Ostallgäu.
Natur- und Landschaftsspektakel nahe München: Blick über die Burgruine Hohenfreyberg und Eisenberg nach Osten, im Hintergrund in der Mitte der Säuling (2047 m). Die Burg Hohenfreyberg bildet zusammen mit der direkt gegenüber liegenden Burg Eisenberg eine weithin sichtbare Burgengruppe im südlichen Allgäu, etwa vier Kilometer nördlich von Pfronten im Landkreis Ostallgäu. © IMAGO/imageBROKER/alimdi / Reinhold Ratzer
Burgruine Eisenberg & Hohenfreyberg. Auch mit Bus und Bahn kommt man etwa von München gut an das spektakuläre Landschaftsbild inmitten der Allgäuer Berge.
Burgruine Eisenberg und Hohenfreyberg. Auch mit Bus und Bahn kommt man etwa von München gut an das spektakuläre Landschaftsbild inmitten der Allgäuer Berge.  © IMAGO/Jochen Eckel
Der Landkreis Freising, im Norden Münchens, bietet ein Ausflugsziel, das nur wenige auf dem Schirm haben könnten: Das Freisinger Moos.
Der Landkreis Freising, im Norden Münchens, bietet ein Ausflugsziel, das nur wenige auf dem Schirm haben könnten: Das Freisinger Moos.  © IMAGO/Zoonar.com/Linda Brotkorb
Die durch kleinflächige Torfstiche, Streuwiesen sowie ein enges Nebeneinander verschiedener Feucht- und Naßwiesen geprägte Landschaft bietet einer Vielzahl niedermoortypischer Pflanzen- und Tierarten Lebensraum. Für einen Spaziergang in der Natur ist das Freisinger Moos daher ideal geeignet.
Die durch kleinflächige Torfstiche, Streuwiesen sowie ein enges Nebeneinander verschiedener Feucht- und Naßwiesen geprägte Landschaft bietet einer Vielzahl niedermoortypischer Pflanzen- und Tierarten Lebensraum. Für einen Spaziergang in der Natur ist das Freisinger Moos daher ideal geeignet.  © tz.de
Bayern pur, und das nicht allzu weit weg von München: Wiesen, Felder und Berge. Heraus ragt die Zugspitze, der höchste Berg Deutschlands.
Bayern pur, und das nicht allzu weit weg von München: Wiesen, Felder und Berge. Heraus ragt die Zugspitze, der höchste Berg Deutschlands.  © IMAGO/imageBROKER/Günter Gräfenhain
Ein absoluter Touristen-Magnet: Die Zugspitze im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Besonders im Sommer fahren viele Menschen auf den Gipfel, um die atemberaubende Aussicht zu genießen.
Ein absoluter Touristen-Magnet: Die Zugspitze im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Besonders im Sommer fahren viele Menschen auf den Gipfel, um die atemberaubende Aussicht zu genießen.  © IMAGO/imageBROKER/Mara & Moritz Wolf
Inmitten alpiner Traumlandschaft: Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands, für tausende Touristen alljährlich eine Traum-Destination.
Inmitten alpiner Traumlandschaft: Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands, für tausende Touristen alljährlich eine Traum-Destination.  © IMAGO/imageBROKER/Mara & Moritz Wolf
Die Hoellentalklamm ist ein beliebtes Ausflugsziel im Sommer. Gelegen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Entlang von teils 150 Meter hohen Schluchten reißt der Hammerbach durch die zeitlose Landschaft. Angenehmer Nebeneffekt: An besonders heißen Tagen bleibt es in der Klamm für gewohnt kühl.
Die Hoellentalklamm ist ein beliebtes Ausflugsziel im Sommer. Gelegen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Entlang von teils 150 Meter hohen Schluchten reißt der Hammerbach durch die zeitlose Landschaft. Angenehmer Nebeneffekt: An besonders heißen Tagen bleibt es in der Klamm für kühl.  © wenzel via imago-images.de
Sonnenuntergang bei Rottenbuch. Wo andere Urlaub machen, können Münchner oft mit einer Stunde Zugfahrt ankommen.
Sonnenuntergang bei Rottenbuch. Wo andere Urlaub machen, können Münchner oft mit einer Stunde Zugfahrt ankommen.  © IMAGO/imageBROKER/alimdi / Reinhold Ratzer
Die Alm liegt im Landkreis Weilheim-Schongau, Rottenbuch ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab München gut zu erreichen.
Die Alm liegt im Landkreis Weilheim-Schongau, Rottenbuch ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab München gut zu erreichen.  © IMAGO/imageBROKER/alimdi / Reinhold Ratzer

U5-Verlängerung von Laimer Platz nach Pasing: Drei neue Bahnhöfe sind geplant

Vom neuen Bahnhof führt die U5-Erweiterung unter der Kleingarten-und Sportanlage im Bereich des Westbades hindurch. Im Anschluss geht es unter die Straße Am Knie, wo das Baureferat den zweiten neuen U-Bahn-Halt plant.

Der neue Bahnhof Am Knie wird rund 13 Meter unter der Oberfläche liegen. Der Bahnsteig soll 120 Meter lang und 7,40 Meter breit werden. Es wird zwei Ausgänge an der Kreuzung Josef-Felder-Straße/Landsberger Straße/Am Knie geben, sowie zwei Ausgänge am südlichen Bahnsteigende, die an der Straße Am Knie zur Oberfläche führen. Mehrere Aufzüge sollen eine barrierefreie Erreichbarkeit für alle Fahrgäste gewährleisten.

U5-Verlängerung nach Pasing: Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum Jahr 2030

Anschließend soll die Röhre unter der Landsberger Straße queren, bevor sie in Pasing mündet. Dort wird die Stadt ebenfalls einen neuen Bahnhof errichten. Von dem aus sollen Fahrgäste bequem zur S-Bahn umsteigen können.

Das gelingt aber wohl erst im Jahr 2030 – so lange wird das Projekt laut städtischem Baureferat noch dauern. Und ganz günstig ist es auch nicht: Die Stadt kalkuliert aktuell mit einem finanziellen Aufwand von 1,3 Milliarden Euro. Ob es dabei bleibt? Die Kosten waren auch schon mal deutlich weniger angegeben worden.

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