Ortsverein reicht Antrag an den Gemeinderat ein

Baustellen: SPD fordert weniger Eintritt für Badepark

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Beim Badepark wird kräftig gebaut.
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Wegen der Baustellen rundum findet der SPD-Ortsverein den Badepark zu teuer.  Die Genossen haben einen Antrag eingereicht. Ihr Vorschlag:  Wer kommt, erhält einen Gutschein fürs nächste Mal.

Bad WiesseeRundum Baustellen und wenig Parkplätze: Das könnte dem Wiesseer Badepark nach Ansicht der örtlichen SPD einen Besucherrückgang bescheren. „Die Höhe der Eintrittsgelder entspricht nicht mehr der angebotenen Qualität der Leistung“, meint der Ortsvorsitzende Robert Kühn, Landtagskandidat seiner Partei. Sein Vorschlag: das Eintrittsgeld senken.

Einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat hat der SPD-Ortsverein jetzt im Rathaus eingereicht. „Unsere Idee ist, jedem Badegast einen Gutschein über den halben Eintrittspreis für den nächsten Besuch mitzugeben“, heißt es in dem Antrag. Diese reduziere den Eintritt und gebe einen Anreiz für einen weiteren Badepark-Besuch. Probehalber könne die Gemeinde auch einen Seniorenrabatt einführen. Dieser trage der finanziellen Situation einer immer größeren Zahl von Rentnern Rechnung.

Rund um den Badepark wird noch einige Jahre lang kräftig gebaut. Aktuell entsteht ein Neubau für den Verabreichung von Jodschwefelbädern auf dem Platz, wo einst die Außenrutsche stand. Gegenüber errichtet demnächst das Unternehmen SME ein nobles Gesundheitshotel, danach dürfte es auf dem Lederer-Gelände weitergehen.

Ob sich dies auf die Zahl der Badepark-Besucher auswirkt, lässt sich schwer sagen. „Bei dem Wetter gehen natürlich alle an den See“, sagt der Stellvertretende Betriebsleiter Andreas Schmid. Somit sei es im Badepark gerade sehr ruhig. „Aber wenn es dann mal regnet, ist das Bad proppenvoll.“ Beschwerden über Lärm und Schmutz durch Baustellenfahrzeuge gebe es eigentlich keine. Problematischer sei die Stellplatz-Situation. Mancher Besucher frage nach, wo er denn noch parken könne. Um die Lage zu entschärfen, habe die Gemeinde vorübergehend Halteverbote aufgehoben.

Von seiten der Verwaltung sei die Senkung der Eintrittspreise nicht angedacht, meint Geschäftsleiter Hilmar Danzinger. Die Entscheidung liege beim Gemeinderat. Der tritt erst wieder am 20. September zusammen: Die Sommerpause hat gerade begonnen.

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