- VonTimo Aicheleschließen
Wann gibt‘s die ersten Ergebnisse im Landkreis Erding? Wie haben unsere Wähler abgestimmt? Was sagen die Kandidaten und Parteien? Alle Infos, Ergebnisse und Stimmen gibt‘s hier im Live-Ticker.
- Ein geknickter Lenz, ein ernüchterter Schurer und sehr unterschiedliche Erdinger Ergebnisse im Vergleich zu Ebersberg. Alle Ereignisse in unserem Live-Ticker und davor noch eine interaktive Karte mit allen Ergebnissen im Überblick
- Unter diesem Link finden Sie eine interaktive Karte und Grafiken zu allen Ergebnissen der Region.
- Alle Infos zu den Kandidaten finden Sie, wenn Sie diesem Link folgen.
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Karte: Alle Ergebnisse aus Ihrer Region
16.44 Uhr: Gute Stimmung im Wahllokal. „Die allermeisten Wähler waren gut drauf. Am Wetter könnte es heute nicht scheitern“, erzählt Burkhard Köppen, Wahlhelfer in der Herzog-Tassilo-Realschule in Erding. „Deutlich andere Stimmung als vor vier Jahren“, konstatiert der erfahrene Wahlhelfer.
17.58 Uhr: Sekt oder Selters. Nur für wen? Die Wahlzentrale im Landratsamt Erding ist bereit für die Zahlen. Die ersten Kandidaten waren schon.
18.13 Uhr: Die erste Hochrechnung. Begeisterung sieht anders aus. Andreas Lenz (3.v.l.) wirkt geschockt
18:40 Uhr: Achtung, noch mit Vorsicht zu genießen! Weil nur vier von 184 Wahlbezirken im Wahlkreis ausgezählt wurden. Aber hier das erste Stimmungsbild.
18:59 Uhr: Auweia. Miese Stimmung bei (vorne, v.l.) den CSU-lern Andreas Lenz und Martin Bayerstorfer sowie den Grünen (hinten, v. l.) Anna-Maria Lanzinger und Christoph Sticha.
19.26 Uhr: 66 von 184 Stimmbezirken ausgezählt.
19.35 Uhr: Grünen-Kandidatin Anna-Maria Lanzinger ist zufrieden damit, wie ihre Partei abgeschnitten hat. Als Kandidatin freue sie sich über ein gutes Ergebnis und dass die Grünen „gestärkt und voller Energie“ in die nächste Legislatur starten können. „Als junge Mensch bin ich aber auch besorgt, dass rechtsextreme Klimawandel-Leugner nun im Bundestag vertreten sind“, sagt die 21-Jährige. Hier mit (v.l.) Karsten Schmidt, Stephan Glaubitz und Christoph Sticha im Landratsamt Erding.
19.38 Uhr: Forstern liefert als erste Gemeinde im ganzen Wahlkreis die kompletten Zahlen. Die Wahlbeteiligung liegt bei 93,44 Prozent!
19.45 Uhr: Nur ein Zwischenstand? Die AfD ist im Moment die zweitstärkste Kraft im Wahlkreis
19.59 Uhr: Eitting ist ausgezählt. Die AfD liegt in der Gemeinde auf Platz zwei. Auch bei den Erststimmen! Schurer wurde hier von Fischbacher verdrängt.
20.05 Uhr: Ein ganz anderes Bild in Wörth. AfD auf Platz 5 nach CSU, SPD, FDP und Grünen. Hier die Zweitstimmen.
20.12 Uhr: In Bayerstorfers Heimatgemeinde Hohenpolding muss die CSU gewaltig Federn lassen. 2013 waren es noch 63 %. Heute 45 %. Auch hier auf Platz zwei: die AfD mit knapp 16 %.
20.18 Uhr: Auch in Wartenberg holt die AfD Platz zwei.
20.22 Uhr: Einigkeit in der CSU. Es darf jetzt keinerlei Wählerbeschimpfung stattfinden. „Vielmehr müssen wir uns mit der AfD jetzt inhaltlich auseinandersetzen.“ Dies betonten unisono (v.l.) Andreas Lenz, Max Gotz und Martin Bayerstorfer, hier mit Bernhard Mücke.
20.28 Uhr: Berglern liegt im Trend
20.37 Uhr: In Dorfen rutscht die CSU um zehn Prozent ab (2013: 48 %). Die Grünen erzielen einen kleinen Achtungserfolg.
20.38 Uhr: Achtungserfolg Nr. 2 in Dorfen. Schurer überholt AfD-Kandidatin Fischbacher. Doch von Erfolgen werden weder Genossen noch Grüne hier wirklich sprechen.
20.44 Uhr: Bockhorn
20.49 Uhr: In seiner Heimatgemeinde Inning am Holz hat Andreas Zimmer, Kandidat der Bayernpartei, neun Prozent bei den Erststimmen geholt. „Das ist richtig toll“, freut sich der 32-Jährige. Und auch mit den weiteren Ergebnissen seiner Partei ist er zufrieden, hätten sie sich doch seit der vorigen Wahl verdoppelt. Der Einbruch der großen Parteien sei zu erwarten gewesen, sagt Zimmer. Ebenso der Aufstieg der AfD, „aber die hätte ich nicht ganz so stark eingeschätzt“. Trotzdem sieht Zimmer dieses Ergebnis gelassen: „Vermutlich werden sie wie die Republikaner beim nächsten Mal schon nicht mehr dabei sein.“
20.50 Uhr: Buch am Buchrain
20.58 Uhr: Finsing
21.03 Uhr: ÖDP-Kandidatin Christina Treffler war am Wahlabend nicht zu erreichen. Die 36-jährige Lehrerin war mit ihrer Klasse auf dem Weg nach London. Mit dem Ergebnis in Trefflers Heimatlandkreis Erding ist ÖDP-Ortschef Wolfgang Reiter zufrieden. Das „deutlich schlechtere“ Ergebnis bei der Zweitstimme sei „ein Trend, wie in der Vergangenheit auch. Die Leute trauen uns nicht zu, dass wir in den Bundestag einziehen könnten“, vermutet Reiter.
21.11 Uhr: Die Kreise Erding und Ebersberg bilden gemeinsam einen Wahlkreis. Einheitlich ist das Bild allerdings nicht. In Ebersberg rangiert die AfD Stand jetzt auf Platz fünf.
21.40 Uhr: „Puh, das ist schon ganz schön ernüchternd“, konstatiert Ewald Schurer. Der Wille des Wählers sei zu respektieren, „auch wenn ich glaube, dass ich für jedes Prozent zehn Mal mehr geleistet habe als die AfD“, so der Ebersberger, der erneut in den Bundestag eingezogen ist.
21.50 Uhr: „Wir haben stark verloren, und es wird ein langwieriger Prozess werden, dieses Vertrauen zurückzugewinnen“, sagt Andreas Lenz (CSU). Der Zuspruch der Wähler in ihn selbst freue ihn. Dennoch: Vom Wähler wurde Lenz diesmal nicht auf Händen getragen (Archivbild).
22.00 Uhr: Politisches Erdbeben im Landkreis: Die Alternative für Deutschland (AfD) ist nach der CSU zweitstärkste Kraft. Beim Wahlkreis-Nachbarn Ebersberg war sie nicht ganz so erfolgreich. Klarer Wahlgewinner ist Andreas Lenz (CSU). Aber auch Ewald Schurer (SPD) ist wieder im Bundestag. Hier eine erste Analyse.
Was jetzt zu tun ist, schreibt Redaktionsleiter Hans Moritz in seinem Kommentar zur Wahl.




















