Gemeinde führt Gespräche

Carsharing: Neuer Versuch in Benediktbeuern?

+
Eventuell gitbt es neue Carsharing-Anbieter in Benediktbeuern.
  • schließen

Im Klosterdorf tun sich neue Möglichkeiten auf, das Carsharing- Projekt vielleicht doch fortzusetzen.

Benediktbeuern –Wie berichtet, hat der Verein „Ökomobil Pfaffenwinkel“ seine Autos aus Benediktbeuern abgezogen beziehungsweise lässt die Verträge auslaufen. Grund ist die geringe Nachfrage und damit die mangelnde Rentabilität.

Eventuell kommt nochmal Bewegung in das Projekt. Die Gemeinde stehe mit zwei Carsharing-Anbietern in Kontakt, die andere Wege gingen, berichtete Bürgermeister Toni Ortlieb nun in der Gemeinderatssitzung. Der eine Anbieter sei rein auf E-Autos ausgerichtet und habe Erfahrungen mit Studenten. Der andere biete werbefinanziert ein großes Auto an, genauer gesagt einen Neunsitzer, und habe damit gute Erfahrungen auf dem Land gesammelt.

Mit dem Anbieter des großen Fahrzeugs hatte die Gemeinde schon Kontakt, berichtet Ortlieb auf Nachfrage. Jetzt will der Rathauschef mit den örtlichen Vereinen in Kontakt treten, um deren Bedarf zu erfragen. „Das Auto soll auf keinen Fall eine Konkurrenz zu einem bestehenden Vereinsbus sein, der vielleicht auch mal vermietet wird“, sagt der Bürgermeister. „Ich sehe das Carsharing-Auto eher als Ergänzung.“ Eventuell würde ja auch für Bürger der Bedarf bestehen, regelmäßig ein großes Auto zu mieten. Bevor eine Entscheidung falle, müsse man das alles klären.

Der zweite Anbieter hat sich ausschließlich auf E-Autos spezialisiert. „Die Firma ist schon an Studienstandorten tätig. Wir wären allerdings deren erste Hochschule im ländlichen Raum“, sagt Ortlieb. Auch hier müsse man Gespräche führen und im Vorfeld versuchen zu klären, ob es sich rechne. „Denn der Verein Ökomobil hat ja deshalb aufgegeben, weil es in Benediktbeuern wenig Resonanz gab und die Nutzerzahl zu gering war.“  

Lesen Sie auch:

Lesen Sie auch: Mariabrunnweg: Kritik an Geländeaufschüttung

Alle Infos zur Kommunalwahl im Tölzer Land

Kommentare