Protest-Wochenende in Bayern

Bis zu 15.000 Menschen füllen Nürnberger Innenstadt bei Groß-Demo gegen Rechts

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In Nürnberg fand am Samstag, 20. Januar, eine Kundgebung gegen rechts statt. Die Demonstrierenden positionierten sich dabei eindeutig gegen rechts.

Update vom 20. Januar, 16.54 Uhr: Tausende Menschen haben am Samstag in Bayern ein Zeichen für Zusammenhalt und Toleranz in der Gesellschaft und gegen Ausgrenzung und Extremismus gesetzt. Bei den Demonstrationen etwa in Würzburg, Aschaffenburg und Nürnberg blieb es nach ersten Polizeiangaben friedlich. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer warben mit selbst gestalteten Plakaten für ein Miteinander in Deutschland. „Björn Höcke ist ein Nazi“, „Lieber kunterbunt als kackbraun“, „Stoppt die Brandstifter“ war etwa zu lesen. Die Demonstrierenden in Nürnberg wandten sich eindeutig gegen rechts.

Große Demo gegen rechts in Nürnberg – Demonstrierende positionieren sich eindeutig

Sprechchöre riefen: „Ganz Nürnberg hasst die AfD!“ Das Bündnis Nazistopp hat zu der Kundgebung in Nürnberg unter dem Motto „Jetzt! Kein Fußbreit den Faschist:innen!“ aufgerufen. Nach Polizeiangaben kamen etwa 15.000 Menschen, darunter viele Familien. Erwartet worden waren um die 1000 Teilnehmer. Damit alle Platz hatten, sperrte die Polizei Straßen um den Demonstrationsort. Der Veranstalter sprach von mindestens 20.000 Menschen. „Die ganze östliche Innenstadt von Nürnberg ist voll“, sagte ein Sprecher des Bündnisses Nazistopp.

In Nürnberg demonstrierten am Samstag, dem 20. Januar, gegen rechts.

Update vom 20. Januar, 15.20 Uhr: Tausende Menschen haben am Samstag in Bayern ein Zeichen für Zusammenhalt und Toleranz in der Gesellschaft und gegen Ausgrenzung und Extremismus gesetzt. Bei den Demonstrationen etwa in Würzburg, Aschaffenburg und Nürnberg blieb es nach ersten Polizeiangaben friedlich. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmern warben mit selbst gestalteten Plakaten für ein Miteinander in Deutschland, auch mit Migranten. „Björn Höcke ist ein Nazi“, „Lieber kunterbunt als kackbraun“, „Stoppt die Brandstifter“: Die Demonstrierenden in Nürnberg wandten sich eindeutig gegen rechts.

Große Demo gegen rechts in Nürnberg - Demonstrierende positionieren sich gegen rechts

Das Bündnis Nazistopp hat zu der Kundgebung unter dem Motto „Jetzt! Kein Fußbreit den Faschist:innen!“ aufgerufen. Nach Polizeiangaben kamen deutlich mehr als die erwarteten 1000 Teilnehmer - genauere Zahlen lagen zunächst nicht vor. In Würzburg zählten die Einsatzkräfte 2000 bis 3000 Menschen, in Aschaffenburg etwa 800.

Erstmeldung vom 19. Januar 2024

Nürnberg - Tausende Menschen sind zuletzt deutschlandweit auf die Straßen gegangen, um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Am Wochenende geht es auch in Bayern weiter. Die größte Kundgebung wird wohl in München erwartet. Dort rechnet die Stadt am Sonntag, 21. Januar, mit bis zu 20.000 Teilnehmern. Aber auch in Franken gibt es zahlreiche Aktionen.

In Nürnberg gibt es am Wochenende eine Demo gegen rechts (Symbolbild).

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Kundgebungen gegen rechts: Große Demo in Nürnberg am 20. Januar

In Nürnberg hat das Bündnis Nazistopp bereits für Samstag, 20. Januar, zu einer Kundgebung unter dem Motto „Jetzt! Kein Fußbreit den Faschist:innen!“ aufgerufen - es wird nicht die einzige in Franken bleiben.

Demonstrationen gegen Rechts in Franken

Freitag, 19. Januar um 16 Uhr // Erlangen, Hugenottenplatz: Rechtsextremismus entgegentreten! (Aktion Courage Erlangen)

Samstag, 20. Januar, 14-15.30 Uhr // Nürnberg, Willy-Brand-Platz in der Nähe des AfD-Büros: „Jetzt! Kein Fußbreit den Faschist:innen!“ Kundgebung gegen die AfD, u.a. mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube! Auf die Straße! (Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Samstag, 20. Januar, 14 Uhr // Erlangen, Platz neben der Herz-Jesu-Kirche: Gedenkkundgebung für die Opfer der NS-„Euthanasie“ (Aktionsbündnis „Gedenken gestalten - HuPfla erhalten“)

Samstag, 20. Januar, 14.30 Uhr // Ansbach, Martin-Luther-Platz vor dem Rathaus: „Nie wieder“ ist jetzt! Kundgebung für Demokratie und Solidarität (verschiedene Parteien und Organisationen)

Samstag, 20. Januar, 14.30 Uhr // Bamberg, Bahnhofsvorplatz: Demokratie verteidigen! AfD-Verbot Jetzt!

Montag, 22. Januar, 16.30 Uhr // Bayreuth, Marktplatz am Neptunbrunnen: Für Vielfalt und Demokratie - Unsere Alternative heißt Solidarität (Bunt statt braun)

Freitag, 26. Januar, 17 Uhr // Fürth, Grüner Markt: Demonstration „Fürth gegen Rassismus“ (Fürther Bündnis gegen rechts)

Samstag, 27. Januar, 11 Uhr // Nürnberg, Platz der Opfer des Faschismus: Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes am Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee (VVN-BdA, NEFF)

Quelle: nazistopp-nuernberg.de

Der Appell: „Sagen wir Nein zur geplanten millionenfachen Deportation von Menschen durch AfD und Konsorten! Auf zur Kundgebung des Nürnberger Bündnis Nazistopp am 20. Januar ab 14 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz“. Die Demo soll in der Nähe des AfD-Büros stattfinden, der Holocaust-Überlebende Ernst Grube ist als Gast angekündigt. Neben einigen Reden sind auch musikalische Beiträge geplant.

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Rubriklistenbild: © IMAGO / Moritz Schlenk

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