NACHGEFRAGT

„Der Informationsfluss der Gemeinde ist ausbaufähig“: Darum geht‘s beim Infoabend der Bürgerinitiative Irschenberg

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Die beantragte Kiesgrube brachte (v.l.) Veronika Westphal, Martin Geier, Konstanze Knoblich, Tatjana Piontek, Helge Greive und Florian Kories vor einem Jahr dazu, die Bürgerinitiative Irschenberg zu gründen. Nun stellt man sich inhaltlich breiter auf.
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Die Bürgerinitiative Irschenberg lädt ein zum Infoabend mit offenem Austausch, der am morgigen Mittwoch ab 19 Uhr im Kramerwirt in Irschenberg stattfindet. Dabei geht es nicht nur um die beantragte Kiesgrube in Oberhasling, wegen der sich die BI vor einem Jahr gegründet hatte, sondern auch um den geplanten Neubau der Kläranlage.

Im Interview erklärt BI-Sprecher Florian Kories, warum sie die Initiative nun thematisch breiter aufstellt.

Herr Kories, Ihre BI lädt ein zum Infoabend. Sie richtet sich dabei an alle Bürger. Warum?

Zum einen wollen wir über den aktuellen Stand ins Sachen Kiesabbau informieren und das Ausmaß verdeutlichen. Und wir wollen noch mal zeigen, welche Möglichkeiten die Gemeinde hat, das Vorhaben mit einem Flächennutzungsplan zu lenken.

Wobei die Gemeinde parallel an einem städtebaulichen Vertrag arbeitet.

Ja. Deshalb wollen wir auch zeigen, warum ein Flächennutzungsplan sinnvoller für die Bürger ist. Denn ein städtebaulicher Vertrag kommt der Abbaufirma deutlich mehr entgegen als eine Planung.

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Die BI thematisiert mit der Kläranlage nun auch ein Thema, das mit dem Kiesabbau absolut nichts zu tun hat. Warum?

Wir haben im vergangenen Jahr festgestellt, dass der Informationsfluss in Richtung der Bürger ausbaufähig ist. Die Kläranlage ist das teuerste Projekt der Gemeinde. Seit 2016 wird daran gearbeitet, aber noch immer ist alles unkonkret. Man weiß nichts über die Kosten. Dabei ist klar, dass auf die Bürger Sonderbeiträge warten. In welcher Größenordnung? Wir finden, es ist wichtig, möglichst früh darüber zu reden. Dazu gehört auch die Frage, wie sich Bürger besser einbringen können.

Bürgermeister Klaus Meixner wertete das als Pauschalkritik an Gemeinde und Gemeinderat. Hat er Recht?

Nein. Wir versuchen seit einem Jahr, mit der Gemeinde ins Gespräch zu kommen. Wir haben aber nur wenige bis keine Antworten bekommen. Von unserer Seite ist das Angebot zum Dialog immer da, auch künftig, aber wir sind unzufrieden, wenn wir keine Antworten bekommen. Wir haben im November zum Austausch eingeladen. Neun Gemeinderatsmitglieder plus Bürgermeister haben darauf gar nicht reagiert, nicht mal abgesagt. Uns geht es nicht darum, gegeneinander zu arbeiten. Wir bieten die Offenheit an, wie wir sie uns selbst wünschen. Daher sind Bürgermeister und Ratsmitglieder auch diesmal eingeladen.

ddy

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ddy

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