- VonHans Kürzlschließen
In Eichenau wird es zum Jahresschluss keine offizielle Veranstaltung der Gemeinde geben. Bauhof und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr sollen an diesem Tag nicht auch noch zusätzlich belastet werden.
Eichenau – An den Finanzen wäre es nicht gescheitert. Dies hatte Bürgermeister Peter Münster (FDP) zu Beginn der Diskussion durchblicken lassen. Gleichzeitig hatte er aber darauf hingewiesen, dass man aus sicherheitstechnischen Gründen ein Feuerwerk an einer anderen Stelle als der Ortsmitte hätte abhalten müssen.
Auch der Bauhof soll an Silvester nicht beansprucht werden
Doch eine Diskussion darüber erübrigt sich. Eine breite Mehrheit hatte sich dafür ausgesprochen, Bauhof und Ehrenamtliche aus Vereinen nicht auch noch an Silvester zu beanspruchen. Dies hatten unter anderem Claus Guttenthaler und Sebastian Niedermeier (beide FW) angeführt. Für Peter Zeiler (CSU) sind Veranstaltungen wie der am letzten Juni-Wochenende abgehaltene Open-Air-Sommer als zentrale Veranstaltungen ausreichend. Inge Hoffmann (CSU) befand außerdem, dass durch eine zentrale Veranstaltung „keine einzige Rakete weniger gezündet wird“.
Lichtinstallation überzeugt nicht
Eine Reduzierung der Feinstaubbelastung hätten Umweltreferentin Marion Behr (Grüne) und Andreas Zerbes (SPD) allein schon wegen des umweltpolitischen Zeichens befürwortet. Zerbes schlug vor, als Gemeinde ohne den offiziellen Charakter einer Einladung dazu aufzurufen, sich in der Ortsmitte zu treffen. Bernd Heilmeier (FW) unterstützte dies.
Allgemein skeptisch stand man einer Lichtinstallation gegenüber, die in verschiedenen Wortbeiträgen als „nicht prickelnd“ bezeichnet wurde. Eichenaus Kulturreferentin Celine Lauer (CSU) bedauerte die negative Grundstimmung für ein zentrales Fest an Silvester. In Puchheim habe man damit gute Erfahrungen, so Lauer. In der Nachbarstadt hatte man sich jüngst klar zu einer Fortsetzung bekannt.