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Eishockeyspieler Klaus Kathan spendet 1883 Euro für Tölzer Hilfsaktion

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Klaus Kathan übergab die Spende an Kurier-Sportchef Nick Scheder und Volontärin Nora Linnerud.
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Große Geste eines großen Eishockeyspielers: Klaus Kathan spendet den Erlös seines Abschiedsspiels an die Hilfsaktion der Heimatzeitung.

Bad Tölz - „Mei letzt’s Spui“ hieß es bei Klaus Kathan (41) am 18. August. Der Tölzer hat seine Karriere als Eishockey-Spieler letzte Saison beendet. Zum Abschied veranstaltete er ein Benefizspiel mit Weggefährten im Tölzer Eisstadion. Und auch zahlreiche Zuschauer kamen. 

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Der Erlös geht an die Spendenaktion „Leser helfen helfen“ von Tölzer Kurier und Isar-Loisachbote/Geretsrieder Merkur. Exakt 1883,90 Euro übergab Kathan jetzt an Kurier-Sportchef Nick Scheder und Volontärin Nora Linnerud. 900 Euro Spenden sammelte der 41-Jährige  zudem bereits im August, als er einen Platz in seinem Team versteigerte.

Leser helfen helfen unterstützt seit mehr als 25 Jahren Menschen im Landkreis, die unverschuldet in Not geraten sind. Jedes Jahr spenden zu Weihnachten die Leserinnen und Leser von Tölzer Kurier, Isar-Loisachbote und Geretsrieder Merkur rund 130.000 Euro. Aus der Weihnachtsaktion ist allerdings längst eine Ganz-Jahres-Hilfsaktion geworden. Auch unterm Jahr werden wir mit Zuwendungen bedacht - beispielsweise, wenn jemand um Spenden statt um Geburtstagsgeschenke bittet.

Jeder Euro wird gebraucht: Die Unterstützung reicht von kleinen Beträgen - beispielsweise für dringend benötigte Winterjacken in Familien oder den Kauf einer Brille für einen Senior - bis hin zur Übernahme der Kosten für die behindertengerechte Umrüstung eines Autos oder die Begleichung der Heizöllieferung, damit eine Familie nicht frieren muss. Immer häufiger geht es seit einigen Jahren auch um die Übernahme von Mietschulden, damit Menschen nicht zwangsgeräumt und dann obdachlos werden. 

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Dabei arbeitet die Heimatzeitung mit Treuhändern von der örtlichen Caritas, der Diakonie, dem Jugendamt oder auch dem Verein Camino zusammen, damit das Geld wirklich richtig ankommt und verwendet wird. Da alle im Verein Leser helfen helfen ehrenamtlich arbeiten, entstehen keinerlei Verwaltungskosten. Jeder Cent kommt bei den Hilfsbedürftigen an. 

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