An der Benediktbeurer Schule

Endlich tropft es nicht mehr in die Turnhalle

+
Die Benediktbeurer Turnhalle mit der Gabionenwand.
  • schließen

Jahrelang war durch die Fassade der Schulturnhalle in Benediktbeuern immer wieder Wasser eingedrungen. Nachdem zweitweise eine Renovierung für 300.000 Euro i Raum stand, ist nun offenbar eine deutlich günstigere, aber ebenso wirksame Lösung gefunden, damit alles trocken bleibt.

Benediktbeuern/Bichl – Gute Nachrichten für alle Schüler und Vereine, die die Schulturnhalle in Benediktbeuern benutzen: Die Fassade ist renoviert, künftig dürfte wohl keine Nässe mehr eindringen. Das wurde bei der Zusammenkunft der Verwaltungsgemeinschaft (VG) am Mittwochabend im Rathaus in Benediktbeuern bekannt. Teilnehmer waren Gemeinderäte aus Benediktbeuern und Bichl.

Jahrelang war durch die gläserne, schräge Fassade in die Turnhalle Wasser eingedrungen (wir berichteten). Es tropfte kontinuierlich und führte zu Pfützen auf dem Boden, auch Holzbalken im Inneren wurden in Mitleidenschaft gezogen. Es wurden mehrere Versuche unternommen, die Fassade abzudichten, doch vergeblich.

Lesen Sie auch: Im Maierhof sind künftig mehr Konzerte erlaubt

Die passende Lösung scheint jetzt eine Firma aus Farchant gefunden zu haben, vermittelt von Gemeinderat Leonhard Hundegger, berichtete der Benediktbeurer Bürgermeister Hans Kiefersauer in der Sitzung. Diese habe die erforderlichen Abdichtungsmaßnahmen nun „sehr gut durchgeführt“, sagte Kiefersauer. „Es hat seither keinen Wassereintritt mehr gegeben. Das Glas hält dicht, auch bei Starkregen.“ Das Wasser laufe zielorientiert ab und staue sich nicht mehr. Kosten: 41.000 Euro. Das entspricht dem Voranschlag.

Die Gemeinde ist erleichtert, dass sich auch die Kosten im veranschlagten Rahmen bewegen. Im Raum stand lange Zeit nämlich auch eine komplette Fassadenrenovierung für rund 300.000 Euro.

Lesen Sie auch: Verbotswidrig durch B472-Baustelle gefahren: Unbekannter rammt Tieflader

Derzeit besuchen 287 Grund- und Mittelschüler die Einrichtung in Benediktbeuern. Sie lieben auch die Gabionenwand seitlich von der Turnhalle, sie kraxlen und spielen daran. Mahnende Worte zeigten leider nicht die gewünschte Wirkung. Deshalb waren die Drähte nun so verbogen, dass nicht nur eine Verletzungsgefahr bestand, sondern sogar der Fortbestand der ganzen Wand diskutiert wurde. Kosten: 100.000 Euro.

Nun wurde auch hierfür eine Lösung gefunden: Kiefersauer hat nach eigenen Angaben dafür eine Fachfirma gefunden, die entsprechend starke Ersatzteile aus Draht bereitstellen konnte. Kosten: 1000 Euro. „Das ist wirklich eine super Lösung“, freute sich der VG-Vorsitzende. Die Drähte werden noch vor dem Winter von Bauhof-Mitarbeitern aus den beiden Gemeinden sowie dem Hausmeister der Schule ausgetauscht.

Lesen Sie auch: Damit Lehren und Lernen Spaß macht: Judith Rupp ist neue Rektorin in Königsdorf

In Sachen Pausenhofumgestaltung ist das letzte Wort übrigens noch nicht gefallen. Darüber wurde vergangene Woche im Benediktbeurer Gemeinderat gesprochen. Es geht um die „Hügellandschaft“ (Kiefersauer), die eventuell wieder eingeebnet wird, damit man den Pausenhof besser benutzen kann. Vorher muss noch geklärt werden, welche neue Heiztechnik die Schule bekommt. Eventuell gibt’s deshalb Bauarbeiten im Pausenhof.

Kommentare