Kommunalpolitik

Er will in Olching Bürgermeister werden: CSU-Kandidat plaudert aus dem Nähkästchen

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Hätte fast Josef geheißen: Maximilian Gigl.
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Gut 40 Besucher kamen in die Volkshochschule, um den CSU-Kandidaten Maximilian Gigl näher kennenzulernen. Dort erfuhren sie auch, warum bei seiner Geburt mit einer Familientradition gebrochen wurde.

Olching - Er sei Olchinger durch und durch, gesteht Maximilian Gigl – auch wenn in seinen Dokumenten Gräfelfing als Geburtsort verzeichnet ist. „Weil der Frauenarzt meiner Mutter dort Belegbetten hatte.“ Rund 40 Besucher hatten sich in der Volkshochschule (VHS) eingefunden, um den CSU-Kandidaten näher kennenzulernen. Journalist und VHS-Vorstand Helmut Achatz moderierte.

Die Besucher erfahren innerhalb der Reihe „Mehr als Politik“, warum mit Gigls Geburt mit einer Familientradition gebrochen wurde. „Ich war der Erste, der mit erstem Vornamen nicht Josef hieß.“ Die Mutter habe sich durchgesetzt. Dass Gigl vollständig Maximilian Josef heißt, sei ein Kompromiss gewesen.

In der Grundschule Graßlfing war Heimat- und Sachkunde sein Lieblingsfach. Im Gymnasium Olching hatte er Chemie- und Geografie als Leistungskurs. Und selbst beim Feiern bleibt Gigl Olchinger. „Lieber Volksfest als Wiesn“, antwortet er blitzschnell auf die Frage des Moderators.

Kompromisse wie bei seinem Namen seien auch hilfreich in der Politik, so Gigl. Um die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen, müsse man geerdet bleiben. „Der direkte Draht zwischen einem Bürgermeister und dem Bürger darf nicht verloren gehen“, sagt Gigl aus seiner Erfahrung von fast sechs Jahren als Stellvertreter.

Eine Zeit, in der er seine Begeisterung für die Kommunalpolitik weiter entwickelt hat. „Weil man hier immer gleich Rückmeldung bekommt. In der Landes- oder Bundespolitik ist man doch weiter weg.“

Eine Herzensangelegenheit für ihn ist ein Allwetterplatz für die Sportvereine. „Große Versprechungen können wir uns nicht leisten“, sagt er. Aber so ein Platz sei vergleichsweise günstig umzusetzen. Wachsen soll Olching nicht mehr unbedingt. „Wir haben eine Größe, die gut so ist.“

Weiter geht die Reihe: Am kommenden Sonntag, 19 Uhr, ist Stefan Eibl (Für Olching) zu Gast. Anmeldung auf www.vhs-olching.de.

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