Am Montag geht‘s los: In Freisings Oberer Hauptstraße beginnen die Arbeiten zur Neugestaltung der Innenstadt samt Öffnung der Stadtmoosach. Die Infos zu Straßensperrungen und Umleitungen gibt es hier.
Freising – Jetzt geht’s los: Die Stadt Freising beginnt in der Oberen Hauptstraße mit der Neugestaltung der Innenstadt samt Öffnung der Stadtmoosach. Dazu wird ab diesem Montag, 25. Mai, die Einfahrt in die Obere Hauptstraße von der Karlwirt-Kreuzung für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Hier die wichtigsten Informationen auf einen Blick.
Rein und raus. . .
Die Anfahrt erfolgt ausschließlich über die Bahnhofstraße, die mit Beginn der Änderung der Verkehrsführung die vorgeschriebene Fahrtrichtung wechselt. Die Ausfahrt wird ausschließlich über Schiedereck und Ziegelgasse möglich sein. Der überwiegende Teil der Oberen Hauptstraße wird somit zur Sackgasse mit äußerst eingeschränkten Ladebereichen.
Achtung: Für größere Fahrzeuge besteht keine Wendemöglichkeit. Zu- und Abfahrten müssen sich unbedingt auf den absolut notwendigen Anlieger- und Anlieferverkehr beschränken. Der fußläufige Zugang zu den Gebäuden und Geschäften ist über die gesamte Bauzeit sichergestellt, der Radfahr- und Fußgängerverkehr kann immer passieren. „Radfahrer müssen je nach Baustellenfortschritt im Bereich der Baustellen aus Sicherheitsgründen absteigen“, informiert das Rathaus.
Die Zufahrt zu den nördlichen Seitengassen, also zu Stieglbräu- und Kochbäckergasse, wird – abhängig vom Baufortschritt – so lange wie möglich aufrechterhalten. Über den Oberen Graben können die Gassen jederzeit angefahren werden.
Start in der Sackgasse
Eine Zufahrt aus der Oberen Hauptstraße in die Sackgasse ist ab 25. Mai nicht mehr möglich: Die Anwohner der Sackgasse müssen voraussichtlich bis Oktober die eigens neu hergestellte, provisorische Zufahrt von der Johannisstraße aus benutzen. Im Einmündungsbereich der Sackgasse in die Obere Hauptstraße beginnen in der kommenden, letzten Mai-Woche mit schwerem Gerät die Verlegung von Spartenleitungen und die Verbauarbeiten für die Sicherung der Baugrube, die zum Neubau des sogenannten „Moosachgerinnes“ erforderlich ist: Installiert wird eine aufwendige Wasserhaltung, damit das Wasser der Moosach in einem Hochwasserfall um die Baustelle herumgeleitet werden kann. Die alltägliche Wasserführung der Moosach erfolgt später in einem Rohr durch die Baustelle. Um die Baugrube vor dem Eindringen des Grundwassers zu schützen, werden Spundwände in den Boden eingebracht. An sensiblen Stellen werden spezielle bauwerksschonende Verfahren eingesetzt. Insgesamt werden so sechs Bauabschnitte mit einer Länge von etwa 25 bis 50 Metern gebildet, jeder Bauabschnitt wird rund zwölf Wochen Bauzeit in Anspruch nehmen. Die Arbeiten werden stadteinwärts, also Richtung Osten (Hirtlederergasse), vorangetrieben.
In der Baugrube selbst werden zunächst die bestehenden, sanierungsbedürftigen Ufermauern abgebrochen und durch neue Einfassungen ersetzt. Diese neuen Ufermauern werden auf Bohrpfählen gegründet. Der Bereich zwischen der Sackgasse und Hirtlederergasse wird wieder „gedeckelt“, also geschlossen, hergestellt. ft
Gut zu wissen
Geöffnet wird die Stadtmoosach im Hauptstraßen-Abschnitt zwischen Hirtlederergasse und Bahnhofstraße in vier Bereichen unterschiedlicher Größe auf insgesamt etwa 85 Metern Länge. Breite Sitzstufen mit Holzauflagen und Treppenstufen werden dort begleiten. Aktuelle Informationen gibt’s online auf der Seite der Stadt Freising.