Offenbar fällt in Zeiten der Corona-Krise mehr Hausmüll an. Die Müllabfuhr jedenfalls hat derzeit vermehrt mit überfüllten Tonnen zu kämpfen - ein Risiko!
Freising – In Zeiten der Corona-Krise fällt momentan mehr Hausmüll an. Das hat zur Folge, dass manche Müllbehälter überquellen, wie das Landratsamt berichtet. Vor allem bei den großen Tonnen mit 1,1 Kubikmetern Fassungsvermögen führe dies zu Problemen.
„Die Müllabfuhr muss einen Teil des Abfalls aus dem Behälter herausnehmen, damit dieser beim Transport zum Müllfahrzeug nicht herunterfällt“, berichtet Behördensprecher Robert Stangl. „Noch ungünstiger ist es, wenn die Tonnen durch die Überfüllung zu schwer werden – vor allem, wenn sie auf unbefestigtem Untergrund stehen.“ Dies führe in Einzelfällen dazu, dass das Gefäß nicht mehr geleert werden könne.
Zwei Lösungen gibt es für das Problem
Zur Lösung dieses Problems bietet Stangl zwei Ansätze: Überschüssiger Müll kann in speziellen Restmüllsäcken neben die Tonne gestellt werden. Diese Säcke lassen sich am Wertstoffhof und im Bürgerbüro erwerben (2,50 Euro pro Stück). Sofern der Abfall dauerhaft in größerer Menge anfällt, müssen weitere Müllbehälter aufgestellt werden. „Das kann man bei der Gemeinde beantragen“, erläutert Stangl. „Die regelmäßige Müllabfuhr ist schon in normalen Zeiten ein wichtiger Faktor. Aktuell kommt bei stehengelassenen Mülltonnen noch die Erhöhung der Infektionsgefahr hinzu.“ Daher appelliert die Kommunale Abfallwirtschaft an die Bürger, die Arbeit der Müllabfuhr zu unterstützen und die Überfüllung der Tonnen zu vermeiden.
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