“Kein sicherer Ort“

Ungewöhnlicher Polizeieinsatz: Entenfamilie gerät in Gefahr -  Beamten stehen Küken bei

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Zwischenzeitlich musste die Entenfamilie in einem Karton weiterreisen.
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Tierischer Einsatz für Freisings Polizeibeamte: Eine Streifenbesatzung musste sich um eine wagemutige, unbelehrbare Entenfamilie kümmern, die auf Reisen gegangen war.

  • Einen ungewöhnlichen Einsatz gab es für die Freisinger Verkehrspolizei.
  • Die Beamten bekamen es mit einer unbelehrbaren Entenfamilie zu tun.
  • Mehrmals gerieten die Tiere in Gefahr.

Freising – Einen solchen Einsatz gibt es nicht alle Tage: Am Donnerstag bekam es die Freisinger Verkehrspolizei mit einer Entenfamilie zu tun. Eine Streife war gegen 13.10 Uhr von der Ismaninger Straße in den Clemensänger-Ring unterwegs. Dabei sahen die Beamten – wie sich herausstellen sollte nicht zum letzten Mal – eine kleine Entenfamilie, die gerade die Straße überqueren wollte. „Zwischen den Küken und dem sicheren Hafen befand sich jedoch noch ein Bordstein, der für den Nachwuchs der Familie unüberwindbar schien“, heißt es im Polizeibericht. Mit ein wenig Hilfe der Beamten konnten die Tierchen das Hindernis überwinden, „und die Enten zogen glücklich ihrer Wege“.

Freising: Entenfamilie sorgt für ungewöhnlichen Polizeieinsatz - „Schier unbeeindruckt“

Damit war die Geschichte aber noch nicht zu Ende: Als die Streifenbesatzung wenige Minuten später zum zweiten Mal an der Stelle vorbeikam, befanden sich die Ausflügler offenbar auf der Rückreise: Dieses Mal campierte die Entenfamilie auf dem Grünstreifen zwischen beiden Fahrbahnen. Da mussten die Beamten jedoch einschreiten: „Da dies für die Entenfamilie kein (sicherer) Ort zum längeren Verweilen darstellte, wurde gegenüber der Entenfamilie ein Platzverweis ausgesprochen“, berichtet Polizeikommissar Philipp Bucher. Doch diesem kamen sie trotz mehrfacher Aufforderung nicht nach. „Sie zeigten sich schier unbeeindruckt und schenkten ihre ganze Aufmerksamkeit der blühenden Wiese.“

Polizeieinsatz in Freising: Happy End für Enten an der Isar

Ein Passant, der die Situation zwischenzeitlich beobachtet hatte, bot eine Kartonage an, um beim Abtransport der Tierchen zu helfen. Schließlich gab es ein Happy End: „Dem Angebot, von der Polizei zum Bereich der Isar gebracht zu werden, konnte die Entenfamilie dann doch nicht widerstehen und sie willigten allesamt ein. Die Enten-Mutter zeigte sich nach der Verbringung einsichtig und gab an, Spaziergänge zukünftig auf Feld- und Wiesenwege zu beschränken.“ ft

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