Dokumentationen waren neu im Programm

Kurze Filme, die lange nachwirken: 2. Freisinger Kurzfilmfestival war voller Erfolg

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Sind mit der Resonanz zufrieden: Die Organisatoren des 2. Kurzfilmfestivals im Lindenkeller, Jan Werner, Stefan Tesar und Florian Wildgruber, freuen sich schon auf eine Neuauflage im Sommer.
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„Wir sind mit der Veranstaltung sehr zufrieden“, bilanziert Jan Werner, zusammen mit Stefan Tesar der Initiator und Organisator des 2. Freisinger Kurzfilmfestivals. Denn es „lief alles reibungslos und wie geplant“.

Freising – Dass man im Lindenkeller-Oberhaus auch eine neue Technik und eine größerer Leinwand zur Verfügung hatte, habe das Erlebnis noch einmal gesteigert. Den ganzen Tag über hieß es immer wieder „Film ab!“, flimmerten internationale Kurzstreifen über die Leinwand, zogen ein ganz unterschiedliches Publikum an. Der Lohn der Mühen: „Erfreulicherweise konnten wir einen leichten Besucherzuwachs verbuchen“, sagte Werner.

Neben den Kategorien „Kurzfilme aus Bayern und der Welt“, Musikvideos und Web-Serien, dazu Kurzfilme aus dem Horror- und Science Fiction-Bereich,. waren Dokumentationen neu im Programm. Und auch dieser neue Bereich sei „vom Publikum gut angenommen“ worden, schildert Werner die Reaktionen. Wie so oft, dürfte es vor allem die gute Mischung gemacht haben.

Grandiose Bilder rührten an, verstörten oder rüttelten auf

Die meisten Lacher haben die Comedy „Paartherapie“ von Daniel Chadalakian Kurz und der Gewinner im Bereich Bavarian Competition „2 Aliens – Vier Fäuste gegen Terror Station“ von Thomas Zeug erhalten.

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Zum Nachdenken regte der Beitrag „Me 3.769“ an, der sich zur Thematik von #metoo äußerte. Freilich: Es ging nicht immer lustig und nachdenklich zu. Manche Streifen waren heftige Kost, grandiose Bilder rührten an, verstörten oder rüttelten auch auf.

Es gab auch manch ein Werk, in dem man für die Gewaltdarstellung schon gerüstet sein musste. Freilich: Es ging nie und es ging keinem der internationalen Filmemacher um Effekthascherei. Alles, was da an Farben, Bildern, Eindrücken und auch Musik auf die Zuschauer einwirkte, war wichtig für den Film und die Aussage.

„Wir freuen uns auf die neue Ausgabe im Sommer“

Gut aufgenommen worden seien auch die Vorträge von Kai Erfurt und der Freisinger Filmemacherin Tini Tüllmann, berichtet Werner. Denn von den Gästen und auch den Filmschaffenden habe man fast nur positive Resonanz erhalten. Die Aufteilung der Filme in Themenblöcke und die Filmauswahl seien ebenfalls positiv beim Publikum angekommen. Vereinzelt geäußerte Kritik an der Zuordnung einzelner Filme werde man für die Sommerausgabe des Independent StarFilmfests am 6. und 7. Juli berücksichtigen, verspricht Werner. Deshalb: „Wir freuen uns auf die neue Ausgabe im Sommer, in der wir nochmals wachsen werden!“

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