VonHelmut Hobmaierschließen
Immer mehr Menschen versuchen, ihren Plastikmüll zu reduzieren. Doch angesichts der Mengen, die Großkonzerne produzieren, scheint das Bemühen des Einzelnen unterzugehen. Die Devise lautet: nicht aufgeben. Ein Kommentar.
Freising – Mehrweg-Kaffeebehälter statt Wegwerf-Becher. Papier statt Plastikverpackung. Nur ganz langsam sind hier Fortschritte erkennbar. Immer mehr Menschen machen sich zwar Gedanken, wie sie zur Eindämmung des Mülls beitragen können. Viele wickeln ihre Einkäufe mit zunehmend schlechtem Gewissen aus den Folien. Dort aber, wo Müll in rauen Mengen produziert wird, scheint es kein Umdenken zu geben.
In den meisten Supermärkten wird weiterhin einem Verpackungs-Wahn gehuldigt. Unbeirrbar verteilen die Airlines auf ihren Flügen Plastikbesteck, Plastikbecher – alles wieder in Plastikfolien verpackt.
Das sind fatale Signale, denn man ist versucht, angesichts solcher „Vorbilder“ das eigene Bemühen um eine saubere Umwelt wieder einzustellen. Vielleicht ist das aber auch Ansporn, hier als Konsument Einfluss nehmen. Wir haben es tatsächlich „in der Hand“. hob
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