Kultur

Frühjahrskonzert auf Schloß Hohenburg: Von James Bond bis Tschaikowsky

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Voll besetzt war die Schulturnhalle beim Frühjahrskonzert der beiden Hohenburger Schulen.

Zwei Schulen, zwei unterschiedliche Orchester: Das Frühjahrskonzert der St.-Ursula-Schulen Hohenburg bot ein sehr abwechslungsreiches Programm von Klassik über Blasmusik bis zu moderner Eigenkomposition. Die große Schulturnhalle war rappelvoll.

Lenggries – Das Programm führte allerhand populäre Titel auf. Filmmusik war vertreten durch das „James-Bond-Theme“, „The Magic of Harry Potter“ und gleich zwei Nummern aus „Fluch der Karibik“. Klassik war vertreten durch die „heimliche“ Nationalhymne Großbritanniens, „Pomp and Circumstances“, sowie der herausfordernden Ouvertüre aus Tschaikowskys Ballett „Romeo und Julia“.

Berühmte Hits von großen Sängerinnen wurden einmal vielstimmig und einmal zweistimmig dargeboten: Das Vokalensemble der Realschule sang sehr sanft das weltberühmte „My heart will go on“ von Celine Dion. Nur zu zweit boten Selina Niederalt (Q 11) und Maria Rest (9 b) vom Gymnasium „Shallow“ dar. Die Neuntklässlerin zog schon mit den ersten Gitarrenklängen die Aufmerksamkeit auf sich, dann auch mit ihrer Stimme. Völlig sicher sangen beide zweistimmig und bestanden mühelos mit ihrer Darbietung des Lady-Gaga-Hits.

Den bekam auch die rockige Eigenkomposition der Musikklasse 7 des Gymnasiums mit dem Titel „Running through the Dark“. Nach den ersten Beats vom Schlagzeug kamen Violinen, Klavier und Flöten hinzu, die Lautstärke stieg an, die Flöten durften sich leichte Variationen der Melodie erlauben, wohingegen die Streicher beständig mit Quinten vorantrieben.

Eine fast andächtige Stille stellte sich bei Pachelbels „Kanon“ ein, den Heidi Walser (Violine) und Anna Rackl (Harfe), beide Q11, vortrugen.

Bot das Gymnasium mit kleinen Ensembles Höhepunkte, bestach die Realschule mit ihrem großen Blasorchester. Die Schülerinnen begeisterten unter anderem mit dem „James-Bond-Theme“. In „Der lustige Brummbär“ glänzte Maria Steinbacher an der Tuba und setzte den tiefen Schlusston.

Zwei ehemalige Schülerinnen moderierten den Konzertabend. Nach drei beziehungsweise vier Stücken traten sie ans Mikrofon und leiteten charmant durch das Programm.

Das Finale bestritten beide Orchester gemeinsam. Beschwingt boten sie Abbas „Mamma Mia“ dar. Dafür belohnte sie das Publikum mit lautem und langem Applaus. Die Schulleiter, Stefanie Scheja von der Realschule sowie Volker Beck vom Gymnasium, dankten allen Musiklehrern für die Einstudierung des langen Programms, nämlich Erwin Gaulhofer und Armin Salfer (Realschule) sowie Constanze Zelfel, Heidi Rest und Hans Jürgen Hafner (Gymnasium). BIRGIT BOTZENHART

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