VonSabine Hermsdorf-Hissschließen
Der Kinder- und Jugendförderverein Wolfratshausen arbeitet seit 1994 beständig für das Wohl der jungen Menschen in Wolfratshausen und Umgebung. Jetzt bekommt er den Anerkennungspreis verliehen.
Wolfratshausen – „Miteinander Zukunft gestalten“ lautet der Leitspruch des Kinder- und Jugendfördervereins Wolfratshausen (KJFV). „Das heißt aber auch, dass wir uns aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen in der Bildungslandschaft und den Lebenswirklichkeiten der jungen Menschen immer in einem dynamischen Entwicklungsprozess befinden“, sagt Geschäftsführer Fritz Meixner. Gegründet wurde der Verein 1994. Er gilt als anerkannter Träger der Jugendhilfe, der selbstständig, eigenverantwortlich sowie politisch und konfessionell neutral arbeitet.
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Wolfratshauser Kinder- und Jugendförderverein: überall im Norden bekannt
Der Wirkungskreis des Vereins erstreckt sich schon lange nicht mehr nur auf die Loisachstadt, sondern ebenso auf die Gemeinden Egling, Icking, Münsing und Eurasburg (Sozialraum Nord). Zehn Einrichtungen bieten im neuen Schuljahr 845 Kindern aus acht Schulen nach dem Unterricht eine Anlaufstelle. „Allein an Mittagessen geben wir pro Woche 3200 Einheiten aus“, rechnet Meixner vor. „Das sind pro Tag durchschnittlich 638 Mahlzeiten, die wir von einem regionalen Caterer geliefert bekommen.“ Kinder werden im Integrativen Kindergarten auf die Schule vorbereitet, an fünf Schulen unterstützen Sozialpädagogen die Heranwachsenden in schwierigen Situationen, der Ferienpass ist ein nicht mehr weg zu denkender Baustein der Ferienbetreuung.
Anerkennungspreis von Wolfratshausen verliehen - „ein absolut schönes Zeichen“
Mit dem Jugendzentrum La Vida, der Waldramer Skater-Anlage sowie der Mobilen Jugendarbeit wird zudem offene Jugendarbeit geleistet. Ebenso helfen Familienpaten bei Bedarf weiter. Mit der „Stiftung für Kinder und Jugendliche in Geretsried und Wolfratshausen“ schließt sich der Kreis. Die Stiftung tritt dort ein, wo Gelder benötigt werden, aber die Staatliche Hilfe endet. Zu dieser Unterstützung gehören auch Projekte im Kinder- und Jugendbereich sowie junge Menschen und Familien in Notlagen. „Unterm Strich sind wir ein regionales, mittelständisches Unternehmen“, sagt Meixner mit Blick auf die 107 Kollegen, die sich auf 56 Vollzeitstellen verteilen sowie einem Dutzend Auszubildenden, fünf Praktikanten und sieben FSJ-lern. „Und: Dadurch, dass wir Betreuungsplätze anbieten, unterstützen wir die heimische Wirtschaft, schlicht, weil so beide Elternteile ihrem Beruf nachgehen können.“ Umso mehr freut Meixner die Auszeichnung.. „Gerade in den jetzigen Zeiten ist das ein absolut schönes Zeichen.“
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