Die beiden Windräder haben im ersten Quartal des laufenden Jahres Rekorderträge geliefert. Sowohl das Windrad in Mammendorf/Eitelsried als auch das zweite Windrad am Standort Maisach/Malching übertraf die Planwerte um mehr als 20 Prozent.
Mammendorf/Malching – Erstmals überhaupt wurde auch die Marke von einer Gigawattstunde (eine Million Kilowattstunden) überschritten. Das gilt für beide Anlagen, wie die Stadtwerke Fürstenfeldbruck berichten.
Das Windrad in Malching erzeugte 2,59 Millionen Kilowattstunden. Das baugleiche Modell in Mammendorf kam aufgrund des Standortvorteils auf noch bessere 2,77 Millionen Kilowattstunden. Besonders stark waren die Monate Januar und März. Beide Anlagen übertrafen jeweils die Eine-Million-Kilowattstunden-Marke.
Die Energieausbeute sei auch ein Ergebnis der sehr hohen Verfügbarkeit der Anlagen. Sie liegt in Malching bei 97,63 Prozent und in Mammendorf bei 99,64 Prozent. Der Hersteller hatte 97 Prozent versprochen.
„Die Zahlen belegen es: Windenergie in der Region ist erfolgreich“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Romeike. Im ersten Quartal 2019 habe sich übrigens gezeigt, dass die Windkraft in Deutschland im Süden deutlich ertragreicher war als im sonst windreicheren Norden. Die Stadtwerke schauten sich in der näheren Umgebung nach weiteren Standorten um. Allerdings gebe es starke Restriktionen. Daher setzen die Stadtwerke vor allem auf Solarenergie. (st)
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Außerdem gibt es Planungen für ein weiteres Windrad in der Region und auch schon Widerstand dagegen.