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Zentrale Corona-Stelle in Garmisch-Partenkirchen nimmt ihre Arbeit auf - Hotline freigeschaltet

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Ist online: die Corona-Hilfeplattform.
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Wichtige Hilfe in der Krise: Das Freiwilligen-Zentrum „Auf geht‘s“ und der Seniorentreff Marianne Aschenbrenner haben gemeinsam eine zentrale Plattform für Garmisch-Partenkirchen und die umliegenden Gemeinden erstellt. Für Hilfesuchende und Ehrenamtliche.

Garmisch-Partenkirchen – Die Hilfs-Maschinerie läuft an. Auch in Garmisch-Partenkirchen gibt es nun eine zentrale Stelle, die in der Corona-Krise Unterstützung vermittelt, bei der sich Hilfesuchende oder auch tatkräftige Ehrenamtliche melden können. Das Freiwilligen-Zentrum „Auf geht’s“ und der Seniorentreff Aschenbrenner haben sich zusammengetan und die Plattform für den Markt und die umliegenden Gemeinden geschaffen. Die Hotline 0 88 21/7 81 05 25 wird am Mittwoch freigeschalten. Sie dient als Anlaufstelle genauso wie die Homepage www.aufgehts-gap.de, auf der sich die Menschen der Region direkt in einer Datenbank registrieren können.

„Wir haben schon fast 50 Personen zusammen, die sich bei uns gemeldet haben und helfen wollen“, sagt Annett Jonietz, eine der Organisatorinnen der Hilfestelle. Und die kommen aus der gesamten Region. Sogar aus Uffing habe sich schon ein Interessierter gemeldet. Das Freiwilligen-Zentrum bietet in den kommenden Tagen und Wochen Diensten wie Einkaufen, Gassi-Gehen oder auch mal nur ein persönliches Gespräch am Telefon an. „Alle Angebote enden an der Türschwelle“, das macht Jonietz sehr deutlich. „Das sollte sich nicht ausweiten.“

Online-Datenbank erstellt 

Das Projekt haben die beiden Einrichtungen in enger Abstimmung mit der Marktgemeinde, dem Caritas-Zentrum und auch der Longleif-GmbH abgestimmt. „Wir stehen auch ständig mit den Verantwortlichen in Kontakt“, betont Jonietz. Dass sich das Freiwilligen-Zentrum als federführend angeboten hat, begründet sie mit der „guten Vernetzung“. So sei der Aufbau der Online-Datenbank eben aufgrund der Kontakte bayernweit sehr schnell möglich gewesen.

Die große Kunst in der Arbeit der nächsten Wochen werde das sogenannte Matching sein, also die richtigen Leute zusammenzubringen. Die Koordination liegt vertrauensvoll in den Händen von Regina Wäger, Iris Asenstorfer, Christine Frahm, Katrin Sassenbacher und eben Jonietz. Wichtig ist der Organisatorin, dass die Menschen keine Scheu haben, sich zu melden. „Wir gehen auf die Menschen ein, es gibt immer erst persönliche Gespräche, und wir versuchen, für jeden die bestmögliche Lösung zu finden“, verspricht Jonietz. 

Die Telefon-Hotline 0 88 21/781 05 25

ist Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr erreichbar.

Online-Datenbank unter www.aufgehts-gap.de

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