Sebastian Worm-Paradiek übernimmt Vorsitz

Förderverein Sommerbad wählt neuen Vorstand

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Der neue Vorstand des Fördervereins Sommerbad (v.l.) Franz Jaquet (Schatzmeister), Antje Feser (Zweite Vorsitzende), Sebastian Worm-Paradiek (Erster Vorsitzender), Juliane Lutz-Tittel (Beisitzerin), Enno Stolte (Beisitzer) und Monika Bezdek (Schriftführerin).
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Der Förderverein Sommerbad Gauting hat einen neuen Vorstand gewählt. Der neue Vorsitzende Sebastian Worm-Paradiek will die Mitgliederzahlen ankurbeln.

Gauting – Erst kürzlich stand wieder in der Zeitung zu lesen, dass ein Bad aus Kostengründen geschlossen werden musste – das in Karlsfeld bei Dachau. Dass ein solches Worst-Case-Szenario nicht auch in Gauting eintritt, dafür macht sich der Förderverein Sommerbad Gauting stark. Am Dienstag fand im Hildmann-Haus an der Ammerseestraße eine Mitgliederversammlung statt, bei der ein neues Team gewählt wurde. Stephan Ebner und Dr. Michaela Reißfelder-Zessin, die den Verein vor zwei Jahren gegründet haben, machten den Weg frei für Sebastian Worm-Paradiek und Antje Feser als neue Vorsitzende. Schatzmeister ist und bleibt Franz Jaquet, Schriftführerin ist Monika Bezdek, und als Beisitzer fungieren in den nächsten zwei Jahren Juliane Lutz-Tittel, Enno Stolte sowie Robert Kolb.

Das Sommerbad ist landkreisweit einmalig

Das Sommerbad direkt an der Würm ist etwas ganz Besonderes. Es verfügt über eine 50-Meter-Bahn, bietet eine große Liegewiese mit großen schattenspendende Bäumen, hat einen beheizten Whirlpool und vieles andere mehr. Über 53 000 Besucher kamen im vergangenen Sommer ins Bad. Es ist also bei der Bevölkerung extrem beliebt – doch es gibt auch Investitionsbedarf, etwa beim Flachdach über der Umkleide.

Worm-Paradiek machte in seiner kurzen Bewerbung deutlich, wie wichtig das Schwimmen im Allgemeinen und das Sommerbad im Besonderen ist. „Als Vater von vier Kindern weiß ich, wovon ich rede.“ Der Unternehmer kündigte an, mehr Präsenz zu zeigen, etwa mit einem Infostand beim „Gauting blüht“ am 23. April. „Es muss ein Rumms in die Mitgliederzahlen“, sagte er. Aktuell sind es 62. Außerdem animierte er die Mitglieder, im Freundes- und Bekanntenkreis Werbung für Jahreskarten zu machen. Diese kosten für Erwachsene 100 Euro, für Familien 135 Euro. „Eine Jahreskarte lohnt sich immer, nicht nur für einen selbst, sondern auch für den Erhalt des Bads.“

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Eröffnen wird das Bad heuer am 26. Mai. Möglicherweise gibt es für Vereinsmitglieder ein „kleines Zuckerl“, wie Antje Feser sagte. Gemeint war das Anschwimmen am Tag zuvor. „So sauber wird das Wasser nie wieder sein“, sagte sie. Auch das Hundeschwimmen ist wieder geplant, und zwar für 17. September, den ersten Sonntag nach der Schließung des Freibads. Beschlossen wurde außerdem, dass auch normalen Mitgliedern ein reduzierter Beitragssatz von 30 statt 60 Euro gewährt werden kann, wenn es finanziell nicht anders geht. „Auch das hilft uns“, so Worm-Paradiek.

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