Bergwacht-Einsatz

Wanderer stürzt am Geierstein: Verletzter aus der Luft gerettet

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Zu einem Rettungseinsatz per Hubschrauber rückte am Ostermontag die Bergwacht aus.
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Bei einem Einsatz am Ostermontag am Geierstein musste die Bergwacht Lenggries auf einen Hubschrauber zurückgreifen. Das hatte mit den Wetterbedingungen zu tun.

Lenggries – Ein Hubschrauber-Einsatz am Geierstein zog am Montagnachmittag die Blicke auf sich. Das Geschehen war nach Auskunft von Bereitschaftsleiter Christoph Brenninger allerdings nicht ganz so dramatisch, wie es den Anschein hatte.

Demzufolge war ein 42 Jahre alter Wanderer gegen 13.30 Uhr etwa auf Höhe der Mitte des Westanstiegs gestolpert. Dabei zog er sich eine Sprunggelenks-Verletzung zu.

Boden am Geierstein wäre zu schlammig für Fahrzeug gewesen

Zum Einsatz eines Hubschraubers habe man sich entschlossen, „weil der bodengebundene Abtransport etwas schwierig geworden wäre“, sagt Brenninger. Weil es am Ostermontag zwischendurch immer wieder Regenschauer gab, sei der Boden zu schlammig für ein Fahrzeug geworden. So wurde der Verletzte schließlich in den Helikopter aufgewinscht und in die Asklepios-Stadtklinik nach Bad Tölz gebracht. Der Bergwacht-Einsatz dauerte zwei Stunden.

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Trotz schlechter Wetterprognosen hatten sich fünf Sportler am Kesselberg zum Canyoning aufgemacht. Sie waren schließlich bei Starkregen in der Klamm gefangen - der Einsatz wurde auch für die Rettungskräfte zum Risiko.

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