VonChristina Jachert-Maierschließen
Die Abbrucharbeiten auf dem Gelände des alten Badeparks in Bad Wiessee nähern sich dem Ende. Die Gemeinde will hier ein Areal mit Aufenthaltsqualität schaffen.
Bad Wiessee – Der im August begonnene Abbruch des Wiesseer Badeparks geht in die Endphase. Auch im Außenbereich wird nichts stehen bleiben. CSU-Gemeinderat Florian Flach hatte angeregt, einen früheren Spielbereich für Kinder auf dem Außengelände zu erhalten. Dies sei leider nicht möglich, berichtete Bürgermeister Robert Kühn (SPD) im Gemeinderat. Das Abbruchunternehmen habe jetzt mitgeteilt, dass wegen großer Stahlwinkel im Boden vom Bestand nichts zu retten sei.
Badepark: Ordentliche Verweilfläche statt Brache
Nach Abschluss der Abbrucharbeiten will die Gemeinde zügig daran gehen, die Brache in einen ansehnlichen Zustand zu versetzen. „Es ist unser fester Wille, eine Übergangslösung zu schaffen, die als Vorbild für aufgelassene Baustellen dienen kann“, erklärte Kühn. Dabei werde man einen Fachmann zurate ziehen. Sicher werde die Gemeinde nicht viel Geld in diese Übergangslösung stecken, aber es solle doch eine „ordentliche Verweilfläche“ entstehen, kündigte der Bürgermeister an.
Neues Hallenbad nur als Gemeinschaftsprojekt möglich
In den Sternen steht unterdessen, ob und wann es wieder ein Hallenbad am Tegernsee geben wird. Bekanntlich hatte die Gemeinde Bad Wiessee im Juli verkündet, sie könne das geplante Vitalbad nicht im Alleingang errichten. Realisierbar sei der Neubau nur als Gemeinschaftsprojekt der Tal-Gemeinden. Das Badepark-Grundstück stehe dafür weiter zur Verfügung.
jm
