Germering

Bau des U-Bahnhofs Freiham hat begonnen - Verlängerung bleibt Option

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Schauten in die Röhre: Stadtdirektor Schnabel (v.li.), MVG-Chef Wortmann, OB Dieter Reiter und Projektleiter Jörg Hagen beim Baustellenbesuch.
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Die ersten Arbeiten für den künftigen U-Bahnhof Freiham haben begonnen.

Germering/Freiham – OB Dieter Reiter, Vize-Baureferent Florian Schnabel und MVG-Chef Ingo Wortmann haben die Baustelle besucht, auf der aktuell der Boden untersucht wird. Die Verlängerung der U-Bahn nach Germering bleibt eine Option.

Für den Bahnhof wird bereits jetzt ein sogenanntes Vorhaltebauwerk errichtet, also ein Rohbau, in den künftig Gleise eingebaut werden. Dafür muss nun bis Jahresende die Tragfähigkeit des Untergrunds untersucht werden. Probebelastungen erlauben Abschätzungen des Tragverhaltens der Elemente, die das Fundament des künftigen Bahnhofs darstellen. Bodengutachter begleiten die Untersuchung und werten diese dann wissenschaftlich aus.

„Das Baureferat liegt bei der Verlängerung der U5 vom Laimer Platz nach Pasing im Zeitplan“, sagt OB Dieter Reiter. Er freue sich, dass nun auch schon die erste Maßnahme für die Fortführung nach Freiham starte. „Sie wird unser neues Stadtviertel hier im Münchner Westen noch besser erschließen und die Verkehrswende voranbringen. Ohne ein gut ausgebautes U-Bahnnetz wird sie nicht gelingen.“

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Im Januar 2019 hatte der Stadtrat den Ausbau des U-Bahnnetzes beschlossen. Unter anderem wurde das Baureferat mit der Planung einer Verlängerung der U5 über den Verkehrsknoten Pasing bis zu einem vorläufigen Streckenende in Freiham beauftragt.

Für die Verlängerung von Pasing nach Freiham hat das Baureferat eine Untersuchung durchgeführt. Das Ergebnis ist eine Trasse entlang der Zwischenhalte Westkreuz, Radolfzeller Straße und Riesenburgstraße. Die U5 würde so die Wohngebiete zwischen Westkreuz und Freiham vollständig erschließen. Die Verlängerung der Linie nach Germering bleibt weiter eine Option.

Teile des künftigen U-Bahnhofs entstehen als Vorhaltemaßnahme, das nützt der Stadt und den Anwohnenden gleichermaßen, da der Rohbau auf freiem Feld entsteht. Das spart Kosten und den künftigen Anwohnern Beeinträchtigungen durch eine große Baustelle.

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