VonKlaus Greifschließen
Nach der rund zweistündigen Bustour durch die Stadt fühlte sich Dirk Bethge bestätigt: „Die Entscheidung, nach Germering zu ziehen, war die richtige.“
Germering – Gemeinsam mit Ehefrau Doreen und rund 115 weiteren Interessierten war der Stuttgarter der Einladung der Stadt zur Neubürgertour gefolgt. Er lebt mit seiner Frau seit November in Germering, weil es ihn beruflich nach Gräfelfing verschlagen hat.
Zwischenstopp am Germeringer See
Drei Busse kutschierten die neuen Germeringer von der Stadthalle aus durch die Stadt und machten an drei Stationen Halt. Im Mehrgenerationenhaus lernten sie das soziale Zentrum der Stadt kennen. Im Freibad erfuhren sie etwas über das umfangreiche Freizeit- und Sportangebot. Und am Germeringer See wurden sie nicht nur über das Erholungsangebot informiert. Thomas Wieser vom Sachgebiet Umweltschutz erzählte auch Wissenswertes über die Herkunft des Germeringer Trinkwassers und die Wasserqualität des Sees.
In jedem der drei Busse saß ein kompetenter Reiseleiter: OB Andreas Haas sowie seine Stellvertreter Wolfgang Andre und Helmut Ankenbrand. Dirk Bethge nahm dies staunend zur Kenntnis und meinte zu Beginn der Tour: „Das ist schon toll, dass die Bürgermeister sich die Zeit dafür nehmen. Man spürt, das die neuen Bürger ihnen wichtig sind.“
Ein Bus gibt den Geist auf
Seine positive Einstellung der Stadt gegenüber wurde auch nicht abgeschwächt, als der Bus nach dem ersten Halt seinen Geist aufgab. Nach einer zehnminütigen Wartezeit war einer der vorausfahrenden Busse wieder zurück und kutschierte den Rest der Truppe nach. Vom Freibad zum See ging es leicht beengt in zwei Bussen weiter. Dann stieß der mittlerweile reparierte dritte wieder dazu.
Dirk und Doreen Bethge waren nicht die einzigen, die begeistert von der Tour waren. Eine junge Dame aus Enzberg bei Pforzheim, die der Liebe wegen nach Germering gezogen ist, wo ihr Freund seit zehn Jahren lebt, war ebenso begeistert. Das Paar wohnt in der Nähe der Stadthalle und ist von den kurzen Wegen in der Stadt begeistert.
Ansturm in der Stadthalle
Nach der Rückkehr zur Stadthalle konnten die neuen Germeringer ihr Wissen und ihre Begeisterung über den neuen Lebensmittelpunkt vertiefen. 65 Vereine, Parteien und Organisationen waren im Orlandosaal mit Ständen vertreten. Sie konnten sich über mangelnden Ansturm an Besuchern nicht beklagen. Neben den Neubürgern waren zahlreiche eingesessene Germeringer gekommen. „So viele waren’s noch nie“, freute sich Stadthallen-Chefin Medea Schmitt. Sie war nicht nur Gastgeberin sondern machte mit ihrem Team wie die Stadtbibliothek auf das kulturelle Angebot der Stadt aufmerksam.
Auch interessant: Briefzentrum Germering: Post bessert nochmal nach

