TEG informiert über neue Arbeitspreise ab 1. Oktober

Grundversorgung mit Gas: Was der Notfall kostet

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Erdgas (Symbolbild)
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Wer eine Grundversorgung mit Gas braucht, muss ab 1. Oktober mit neuen Preisen rechnen. Die Tegernseer Erdgasversorgungs GmbH & Co KG (TEG) hat die nun bekannt gemacht.

Tegernsee - Die TEG ist ein Unternehmen, das zum E-Werk Tegernsee und damit zur Stadt gehört, hat in einer amtlichen Bekanntmachung darüber informiert, wie sich ab 1. Oktober im Bereich Grundversorgung die Gas-Arbeitspreise ändern. Wie Stephan Weber (39), Prokurist bei der TEG, auf Nachfrage erklärt, handelt es sich dabei explizit um die Grundversorgung.

Die TEG garantiert die Versorgung - das ist gesetzlich so festgelegt

„Diese wird dann durch uns garantiert, wenn ein Kunde seinen bisherigen Versorger kündigt, oder der Kunde aus einem anderen Grund ohne Versorger dastehen würde“, erklärt Weber. Die TEG sei gesetzlich dazu verpflichtet, diese Grundversorgung in ihrem Netzgebiet zu übernehmen.

Anders als etwa bei den Gemeindewerken Holzkirchen ist die Grundversorgung in zwei Gruppen eingeteilt: bis 7800 Kilowattstunden (kWh) und darüber. Während der Grundpreis unverändert bleibt, macht sich der Arbeitspreis mit einer Steigerung von jeweils 3,63 Cent brutto je kWh bemerkbar. Er beträgt künftig 18,30Cent/kWh im unteren Verbrauchsbereich und 17,82 Cent/kWh ab 7801 kWh.

Neue Arbeitspreise für Gas: Die neuen Umlagen sorgen für Verteuerung

Verantwortlich für die neuen Arbeitspreise seien die neue Gasspeicher- sowie die Gasbeschaffungsumlage, sagt Weber, der dieser Tage mit den TEG-Mitarbeitern viele Kundenfragen zu beantworten hat. Insgesamt würden die rund 2500 Bestandskunden im Netzgebiet preislich davon profitieren, dass sich die TEG langfristig Gas am Markt gesichert habe.  

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gr

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